Es ist Bärlauchzeit!

Dieses tolle Kraut hat nur eine kurze Saison von Mitte März bis Mitte Mai, in welcher die Blätter geerntet werden. Danach geht Bärlauch in die Blüten- und Samenbildung über. Es gibt viele Möglichkeiten, frische Bärlauchblätter zuzubereiten:

  • Als Suppe, pur oder gemeinsam mit anderen Wildkräutern oder in Gemüse- oder Kartoffelsuppe
  • Im Salat, fein geschnitten zu Gemüse-, Nudel- oder Blattsalaten
  • Als Gewürz in Kräuterquark, Kräuterbutter und allen Gerichten, zu denen auch Knoblauch passt
  • Zur Bereitung von köstlichen Pastasaucen

Man kann fast behaupten, Bärlauch sei der bessere Knoblauch: Er hat ein ähnliches Aroma und die gleichen gesundheitlichen Vorteile, verursacht aber keine unangenehmen Gerüche, nachdem man ihn zubereitet oder gegessen hat. Grund genug, die gerade begonnene Bärlauch-Saison ausgiebig zu nutzen und das Lauchgewächs so oft wie möglich in der Küche einzusetzen.

 

Bärlauch in der Küche

Bevor Sie Bärlauch verwenden, sollten Sie ihn gründlich waschen. An den Blättern sitzen häufig kleine Insekten, besonders dann, wenn Sie ihn selbst gesammelt haben. Anschließend sollten Sie die harten Stiele entfernen. Beim Kochen und Erhitzen verliert Bärlauch schnell an Geschmack. Geben Sie ihn daher immer roh zu den fertigen Gerichten, wie zum Beispiel einem Salat oder einer Suppe.

Frischer Bärlauch hält sich nur ein bis zwei Tage. Wer es nicht schafft, ihn in der kurzen Zeit vollständig aufzubrauchen, kann Bärlauch auch klein gehackt in einem Gefrierbeutel einfrieren.

Beim Bärlauch-Sammeln: gefährliche Verwechslungsgefahr

Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor einer gefährlichen Verwechslungsgefahr. Denn die giftigen „Maiglöckchen“ und „Herbstzeitlose“ sehen fast genauso aus wie Bärlauch. Die drei Pflanzen lassen sich am einfachsten am Geruch unterscheiden: Während die giftigen Doppelgänger geruchslos sind, riecht Bärlauch knoblauchartig. Für die Geruchsprobe nimmt man am besten nimmt ein Blatt und zerreibt es zwischen den Fingern. Danach sofort die Hände waschen, sonst bleibt der Geruch an den Fingern haften und verfälscht den nächsten Test.

Am sichersten ist es jedoch, Bärlauch im Garten oder auf dem Balkon selbst anzubauen. Oder Bärlauch beim Gemüsehändler einzukaufen, denn dieser stammt aus kontrollierten Kulturen.

 

Bärlauchbutter

Das braucht man:

  • 1 Bund Radieschen 
  • 35 g Bärlauch 
  • 175 g weiche Butter 
  •    Cayennepfeffer 
  •    Salz 
  •    Edelsüß-Paprika 
  • 1/2  Bio-Zitrone 

So wird´s gemacht:

Radieschen putzen, waschen und fein würfeln. Bärlauch waschen, trocken schütteln und fein hacken. Butter mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen. Radieschen, Zitronenschale und Bärlauch untermengen. In einem Schälchen anrichten.

 

Bärlauchpizza

Für die Bärlauch-Pizza die Bärlauchblätter mit kaltem Wasser abspülen, trocken schütteln und grob hacken.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Pizzaboden auflegen. Die Tomatensauce dünn aufstreichen, einen Rand freilassen. Prosciutto und Ricotta auf der Pizza verteilen. Oregano, Bärlauch und Parmesan darüberstreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Die Bärlauch-Pizza im vorgeheizten Backrohr bei 200 °C ca. 12 Minuten backen.

Tipp: Aus der Bärlauch-Pizza lässt sich ganz einfach auch eine Gemüsepizza kreieren: Belegen Sie den Pizzaboden dafür mit Maiskörnern, Paprikastreifen, gebratenen Melanzanischeiben, Blattspinat und Bärlauch.

Bärlauchsuppe mit Crème fraîche
Das braucht man:
300 g Bärlauch
2 Zwiebeln
500 g mehlig kochende Kartoffeln
3 EL Butter
1 1/2 l Gemüsebrühe
150 g Crème fraîche
Salz
weißer Pfeffer
8 dünne Scheiben Zwiebelbrot
2 EL Olivenöl
So wird´s gemacht:
Den Bärlauch gründlich waschen, abtrocknen und von den groben Stielen befreien. Die Blätter grob zerschneiden oder hacken. Die Zwiebeln schälen und klein würfeln. Die Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls klein würfeln.
Die Butter in einem breiten Topf zerlassen, die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig braten. Den Bärlauch und die Kartoffeln einrühren und mit anschwitzen, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Zugedeckt 15 Min. köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
Die Suppe im Mixer pürieren und zurück in den Topf gießen. Crème fraîche einrühren und die Suppe wieder aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Öl in einer breiten Pfanne erhitzen, die Brotscheiben darin goldbraun rösten. Zur Suppe servieren.

 

gesehen bei: kostbarenatur.net, eatsmarter.de, ichkoche.at. kuechengoetter.de, lecker.de

Advertisements

Osterbastelei

Ein bisschen Deko, ein bisschen Eierfärben, ein bisschen Basteln – das gehört einfach an Ostern dazu. Unsere Bastelideen sind unkompliziert und einfach, machen aber viel Spaß und sehen sehr nett aus 🙂

Fensterbild in Eierform 

Hierfür einfach aus festem weißen Papier/Karton 2x einen Ring (ca. 1 cm breit) in Ei-Form ausschneiden. Nun weißes Transparentpapier über den „Hohlraum“ kleben. Bunte Schnipsel aus Transparentpapier werden jetzt auf diesesTransparentpapier geklebt. Zum Abschluss wird der zweite weiße Eier-Ring aufgeklebt. Jetzt noch ein kleines Loch durch den Ring stechen, Faden durchfädeln und das bunte Papierei ans Fenster, an Zweige, an die Tür usw. hängen.

 

Diese kleinen Osterhasen mit ihrem selbstgemachten Bommel sind in allen Größen, in allen Farben, in allen erdenklichen Kombinationen vorzustellen. Sie lassen sich als Hasengirlande an die Tür, ans Fenster oder an die Wand hängen.

 

Einfach Hasen in beliebigen Formen/Formaten ausschneiden und den Bommel aufkleben. Die Hasen z. B. von Ohr zu Ohr mit einer Kordel verbinden…

Diese Vorlagen gibt´s bei http://www.moms-blog.de

Anleitung für Pompons von der Gabel:

1. Schritt:

Nehmt eine Gabel mit vier Zinken zur Hand. Knotet die Wolle in der Mitte fest.

Pompons oder Bommel selber machen mit einer Gabel Anleitung

2. Schritt:

Wickelt nun die Wolle um die gesamte Gabel herum zu einem fetten Bündel.

Pompons oder Bommel selber machen mit einer Gabel Anleitung

3. Schritt:

Nachdem ihr die Wolle umwickelt habt, kürzt ihr den Faden und schneidet euch vom Knäuel einen Faden ab. Dieser wird in der Mitte des Bündels fest verknotet. So fest wie es eben nur geht. Nun kann das Bündel von der Gabel geschoben werden.

Pompons oder Bommel selber machen mit einer Gabel Anleitung

4. Schritt:

Schneidet die Schlaufen des Bündels alle auf und stutzt die Wollfäden alle auf eine Länge. Dadurch wird der Pompon rund wie ein Ball und schön fluffig.

Pompons oder Bommel selber machen mit einer Gabel Anleitung

 

gesehen bei:

http://www.pinterest.de

http://www.vbs-hobby.com

 

Osterbäckerei

Festlich und frühlingshaft dekoriert – so soll der Ostertisch erstrahlen. Grüne Zweige, bunte Eier, ein frischer Strauß und Kerzen in Pastelltönen. Mit Selbstgebackenem wird die Tafel besonders individuell 🙂

Hier eine Auswahl österlicher Naschereien, die alle einfach & schnell zuzubereiten sind und sicher gelingen. Viel Spaß beim Backen!

Quarkhasen

Das braucht man: 

500 g Magerquark

150 g Zucker

1 Tüte Aroma (Citro- oder Orangeback)

3 Tüten Vanillezucker

3 kleine Eier (oder 2 große Eier)

12 EL Öl

9 EL Milch

600 g Mehl

1 1/2 Tüten Backpulver (besser: Weinsteinbackpulver)

Butter, flüssig

feiner Zucker

So wird´s gemacht:

Quark in ein Tuch geben und die Flüssigkeit auspressen. Oder, besser, Quark in ein Tuch geben, einschlagen und in einem Sieb über Nacht abtropfen lassen. Morgens das Tuch wechseln. Im Idealfall bleiben um die 300g Quark übrig.

Quark mit Eiern, Zucker, Vanillezucker, Öl, Milch, Zitroback zu einer glatten Creme verrühren. Es sollten keine Quarkklümpchen mehr zu sehen sein.
Mehl mit Backpulver mischen und unter die Quarkcreme arbeiten, bis ein Hefeteig ähnlicher Teig entstanden ist.
Diesen etwa 30 Minuten ruhen lassen und dann noch mal kurz mit der Hand durchkneten.
Backofen auf 200° C (Umluft 180° C) vorheizen.
Teig fingerdick ausrollen und Hasen oder andere passende Motive ausstechen.
Mit flüssiger Butter bestreichen, damit die Hasen beim Backen weich bleiben.
Etwa 10 – 15 Min. backen. Etwas auskühlen lassen, auf ein Küchenpapier legen und mit flüssiger Butter bestreichen. Sofort in feinem Zucker wälzen.

 

Rüblitorte

Das braucht man:

250 g Zucker

5 Eigelbe

2 EL heißes Wasser

__________________

250 g Möhren, fein gerieben

250 g gemahlene Mandeln

1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale und Saft

2 EL Kirsch

80 g Mehl

2 TL Backpulver

__________________

5 Eiweiße

1 Prise Salz

__________________

300 g Puderzucker

2 EL Kirsch oder Zitronensaft

2 EL Wasser

__________________

12 Marzipankarotten

Und so wird´s gemacht:

 

  • Biskuitteig: Zucker, Eigelbe und Wasser in einer Schüssel mit den Schwingbesen des Handrührgeräts ca. 5 Min. schaumig rühren
  • Möhren und alle Zutaten bis und mit Kirsch unter die Masse mischen. Mehl und Backpulver mischen, daruntermischen
  • Eiweiße mit dem Salz steif schlagen, mit dem Gummischaber sorgfältig unter die Masse ziehen. Teig in die Form füllen
  • Backen: ca. 55 Min. in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, etwas abkühlen, Formenrand entfernen, Torte auf ein Gitter stürzen, auskühlen. Torte mit dem Gitter auf ein Backpapier stellen
  • Puderzucker, Kirsch und Wasser gut verrühren, auf die Tortenmitte gießen, unter Bewegen über die Oberfläche und den Rand fließen lassen. Marzipankarotten auf die noch feuchte Glasur legen, trocknen lassen
  • Form: Für eine Springform von ca. 24 cm Ø, Boden mit Backpapier ausgelegt
  • Tipps: Marzipankarotten selber machen: 50 g gelbes und 20 g rotes Modelliermarzipan gut verkneten, zu Karotten formen, aus wenig grünem Marzipan Karottenkraut formen, an die Rüebli drücken
  • Haltbarkeit: in Folie eingepackt im Kühlschrank ca. 1 Woche. Rüeblitorte schmeckt ab dem zweiten Tag am besten

 

 

Zitronen-Mohn-Gugelhupf

Der lockere, saftige Rührkuchen ist an sich schon der Hammer. Mit essbaren Blüten wird er zum Frühlingsgedicht!
Das braucht man:
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • Salz
  • 4 Eier
  • 3 Zitronen
  • 250 g Mehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 25 g Mohn
  • 100 g Puderzucker

Und so wird´s gemacht:

  • Den Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Butter, Zucker und 1 Prise Salz mit den Quirlen 
des Handrührers in 8-10 Min. hellcremig rühren. Eier nacheinander unterrühren. Von 1 Zitrone die Schale fein abreiben. Zitrone halbieren und 5 EL Saft auspressen.
  • Mehl, Backpulver, Mohn und Zitronenschale mischen. Mehlmischung und Zitronensaft abwechselnd unter den Teig rühren.
  • Gugelhupfform mit Butter ausfetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig einfüllen und im heißen Ofen im unteren Ofendrittel auf einem Rost 50-60 Min. backen.
  • Von den restlichen Zitronen den Saft auspressen. 2 El Saft beiseitestellen. Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, die Oberfläche mit einem Holzspieß einstechen und den Zitronensaft darauf verteilen. Kurz einziehen lassen, dann den Kuchen auf ein Gitter stürzen, etwas abkühlen lassen.
  • Puderzucker und restlichen Zitronensaft glatt rühren und den Kuchen damit verzieren. Dekorblüten oder auch echte Blüten (z. B. von Primeln – sind sogar essbar!)  machen den Kuchen zum Hingucker!

gesehen bei: http://www.chefkoch.de, http://www.bettobossi.ch, http://www.essen-und-trinken.de

Wärmende Suppen

Der Winter zeigt sich von seiner schönen sonnigen, aber auch kältesten Seite. Ein Blick in den Suppentopf lässt Magen und Seele wärmen. Ein paar Rezepte haben wir hier zusammengestellt. Das Praktische bei Suppen: sie lassen sich gut vorbereiten und schnell aufwärmen. So steht immer schnell etwas Warmes auf dem Tisch. Dazu ein gutes Stück Brot – und die Mahlzeit ist gerettet 🙂

Szegediner Gulasch Suppe

Das braucht man:

  • 600 g Schweinefleisch für Gulasch 
  • 4 EL Sonnenblumenöl 
  • 2  Zwiebeln 
  • 1  Knoblauchzehe 
  • 2 EL Tomatenmark 
  •    Salz 
  •    Edelsüß-Paprika 
  •    Rosenpaprika 
  • 125 ml Weißwein 
  • 1 Dose(n) (425 ml) Sauerkraut 
  • 1 l Gemüsebrühe 
  • 1 TL Kümmelsaat 
  • 2  Lorbeerblätter 
  • 2  Wacholderbeeren 
  • 600 g Kartoffeln 
  •    Pfeffer 
  • 1 TL Zucker 

Und so wird sie gemacht:

Fleisch trocken tupfen und in Würfel schneiden. Öl erhitzen und Fleisch darin ca. 6 Minuten unter Wenden anbraten. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Zwiebeln in Streifen schneiden und Knoblauch hacken.

Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenmark zum Fleisch geben und weitere ca. 5 Minuten braten. Mit Salz und Paprika würzen.

Mit Wein ablöschen, aufkochen und unter Rühren einköcheln. Brühe zum Gulasch geben, mit Kümmel, Lorbeer und Wacholder würzen, erneut aufkochen und ca. 1 1/4 Stunden köcheln. Sauerkraut leicht ausdrücken und nach ca. 30 Minuten zufügen.

Kartoffeln schälen, waschen, würfeln und ca. 30 Minuten vor Ende der Garzeit in die Suppe geben. 500 ml Wasser angießen.

Suppe mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zucker abschmecken. Suppe in Tellern anrichten. Dazu schmeckt saure Sahne.

 

Kartoffel-Käse-Suppe mit Sellerie

Das braucht man:

1 kleine Kartoffel
1/2 Petersilienwurzel oder Pastinake
100 g Sellerieknolle
1 kleine Schalotte
400 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
2 Milkana Ecken „Würzig“ aus der Runddose „Käse-Brotzeit“
1 Prise Salz
1 Prise Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
1 TL Schnittlauch oder Petersilie (fein geschnitten)
etwas Butter
 
Und so wird sie zubereitet:

Kartoffel schälen und in grobe Würfel schneiden. Sellerieknolle und Petersilienwurzel schälen, drei Viertel davon grob zerkleinern, den Rest fein würfeln. Schalotte schälen, eine Hälfte grob zerkleinern, die andere Hälfte fein würfeln. 

Grob zerkleinertes Gemüse und Kartoffelstücke in der Gemüsebrühe in einem Topf etwa zehn Minuten weichkochen. Sahne und Milkana Ecken „Würzig“ grob zerkleinert in die heiße Brühe geben. Mit einem Pürierstab daraus eine cremige Kartoffel-Käse-Suppe herstellen, gegebenenfalls mit Zugabe von Sahne oder Gemüsebrühe die gewünschte Konsistenz einstellen.

Die Sellerie-, Schalotten- und Petersilienwurzel-Würfel in etwas Butter in einer Kasserolle leicht braun anrösten. Die Kartoffel-Käse-Suppe in Suppentellern anrichten, mit den gerösteten Würfeln und Kräutern bestreuen.

 

Karotten-Ingwer-Suppe

Das braucht man:

  • Zwiebel
  • Knoblauchzehen
  • Olivenöl (zum Anbraten)
  • 300 g Karotten
  • 500 ml Gemüsesuppe
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Stk. Ingwer (frisch, klein)
  • 2 EL Crème fraîche (oder 1 Schuss Schlagobers)
  •  Orange (Saft)

Und so wird sie gemacht:

Für die Karotten-Ingwer-Suppe Zwiebel, Knoblauch und Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und fein reiben oder ebenso in kleine Würfel schneiden.

In einem Suppentopf etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln gemeinsam mit dem Knoblauch glasig andünsten. Mit Gemüsesuppe ablöschen und die Karotten hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und dem fein geriebenen Ingwer würzen.

Die Karotten-Ingwer-Suppe ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Karotten weich sind. Den Saft der ausgepressten Orange hinzufügen. Dann mit einem Pürierstab die Suppe aufmixen, sodass eine cremige Gemüsesuppe entsteht, in der keine Karottenstückchen mehr sichtbar sind.

Die Suppe nach Belieben mit etwas Crème fraîche abschmecken und gleich heiß servieren.

Wir wünschen gutes Gelingen und guten Appetit – vor allem nach einem schönen Winterspaziergang!

gesehen bei: http://www.lecker.de, http://www.ich-liebe-kaese.de, http://www.ichkoche.at

Winter-Rezepte

Auch wenn wir uns schon alle auf den Frühling freuen und manche Tage auch schon richtig warm waren, haben uns die letzten Tage gelehrt, dass der Winter noch nicht vorbei ist! Hier haben wir deshalb ein paar typische Wintergerichte zusammengestellt. Sie sind alle sehr schmackhaft und dank Gemüse nebenbei sehr gesund.

Viel Freude und gutes Gelingen wünscht das Specht-Team

 

Boeuf Bourguignon – ein Klassiker aus dem Burgund

Das braucht man für 4 Personen:

1,5 kg Rinderschmorfleisch
100 g frischer Brustspeck
2 große Zwiebeln
2 Möhren
1 Knoblauchzehe
1 Scheibe fetter Speck
1 Bouquet garni
24 Perlzwiebeln
1 EL Mehl
1 l Rotwein
10 cl Öl
10 g Butter
Salz und Pfeffer
Garzeit für das Rindfleisch: 3 Std. 45 Min.

Und so wird es gemacht:

Das Rindfleisch in Stücke von je ca.100 g schneiden. In eine Schüssel geben und mit Rotwein bedecken. 2 Std. ziehen lassen.
Den Brustspeck in Stifte schneiden und einige Sekunden lang mit kochendem Wasser abbrühen. Abtropfen lassen, in der Pfanne knusprig auslassen und beiseite stellen.
Die Zwiebeln grob hacken und die geschälten Möhren in Scheiben schneiden.
Im ausgelassenen Fett anbraten und beiseite stellen.
Die Fleischstücke abtropfen lassen und mit Küchenpapier abtupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Bei großer Hitze in Öl von allen Seiten anbraten.
Dann die Temperatur herunterstellen, das Fleisch mit Mehl bestäuben, vorsichtig umrühren und mit der Marinade ablöschen.
Etwas Wein angießen und zum Kochen bringen.
Den Boden eines Schmortopfes mit der Speckscheibe auslegen, dann Fleisch und Gemüse abwechselnd einschichten; dabei jede Schicht salzen und pfeffern.
Die zerstoßene Knoblauchzehe und das Bouquet garni in die Mitte geben.
Zugedeckt ca. 3 Stunden bei geringer Hitze garen.
Währenddessen die Perlzwiebeln in einer Pfanne in Butter dünsten, aber nicht braun werden lassen.
Fett aus dem Schmortopf abschöpfen und die Perlzwiebeln zum Fleisch geben.
Weitere 30 Min. kochen.
Heiß servieren.

 

Brokkoli mit Bergkäse und Hähnchenbrustschinken

Das braucht man:

  • Broccoli (etwa 400 Gramm)
  • EL Schmand
  • 12 Scheiben Hähnchenbrust (Hähnchenbrustschinken, 100 Gramm, dünn geschnitten)
  • Scheiben Bergkäse (80 Gramm)
  • Meersalz
  • EL Olivenöl
  • EL Mehl
  • 600 Milliliter Gemüsebrühe
  • EL weißer Balsamico-Essig
  • schwarzer Pfeffer
  • Muskat
  • Und so wird es gemacht:
  1. Brokkoli waschen, in größere Röschen teilen und in Salzwasser bissfest kochen. Brokkoli abgießen.
  2. Im gleichen Topf das Olivenöl mit dem Mehl kräftig anschwitzen und unter ständigem Rühren mit Gemüsebrühe und Schmand ablöschen. Die Sauce aufkochen und mit Essig, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  3. Den Backofen auf 190 °C Umluft 
(Grill) vorheizen.

  4. Den Brokkoli in einer kleinen Auflaufform verteilen und mit der Sauce übergießen. Schinken und Käse in Streifen schneiden und auf dem Brokkoli verteilen. Im Ofen 18 Minuten garen.

 

Milder Rote Beete Salat

Zutaten:

  • 300 g Rote Beete (gekocht)
  • 1 Stück Apfel
  • 0,5 Stücke Zwiebel
  • 2 Esslöffel Apfelsüße
  • 3 Esslöffel Apfel-Balsamico (mild)
  • 1 Esslöffel Olivenöl

Und so wird es gemacht:

  1. Die Rote Beete kochen, abkühlen lassen, halbieren und in Streifen schneiden.
  2. Der Apfel wird geschält, geviertelt und entkernt. Ein Viertel ganz fein in eine Tasse mit dem Olivenöl, Apfelessig und der Apfelsüße reiben. Die übrigen drei Viertel werden ebenfalls in dünne Scheiben geschnitten.
  3. Wenn die Zwiebel in ganz feine Würfel geschnitten ist, werden alle Zutaten zusammen in eine Schüssel gegeben.
  4. Nachdem alles gut verrührt ist, lässt man den Rote Beete Salat noch etwa eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank ziehen.

 

gesehen bei: http://www.sarahwiener.de, http://www.brigitte.de, www.wir-essen-gesund.de

Die Küchentrends für 2018

INDUSTRIAL STYLE KITCHEN – DIE „ROSTIGE KÜCHE“

Diesen Style findet man vor allem in hochwertigen Küchen aus Echtbeton, Beton-Optik, Rost-Optik und dunklen Schichtstoff-Fronten. Auch warmgewalzter Edelstahl als Arbeitsplatte, gebogene Tischbeine aus Aluminium, Dunstabzugshauben aus Kupfer und Holzelemente wie Schneidebretter und Küchentresen zählen zu den Küchentrends 2018 und unterstreichen den dunklen, aber gemütlichen Wohncharakter dieser Küchen.

 

DIE KÜCHE ALS AUSSTELLUNG: VITRINEN SIND WIEDER IN

Glasvitrinen wecken meist schauderhafte Vorstellungen von Fingerabdrücken auf Glaspaneelen. Nun rücken fast alle Küchenhersteller Vitrinen aber ins rechte Licht: Weil die Küche eben immer mehr zur Wohnküche werden soll, schmiegen sich an Geräteschränke nun raffiniert ausgeleuchtete Vitrinenschränke an, die die Küche zur Ausstellung werden lassen. Beliebt ist auch die Variante einer offenen Front an der Vorderseite der Kücheninsel.

 

ES WERDE LICHT: AN MÖBELN UND IN GERÄTEN

Seit die Küche nicht mehr als abgetrennter Bereich, sondern als vollständiger Raum inklusive Boden, Wand und Umgebung geplant wird, spielt auch der Einsatz von Licht eine immer größere Rolle. In Zukunft werden sich Unterboden-Lichtleisten wohl per App dimmen oder intensivieren lassen und die Ausleuchtung der Küche ebenso wie des Wohnzimmers übernehmen.

Mit einer anderen Form von Licht arbeiten Gerätehersteller: So können Kühlschränke über Licht bald das Verfallsdatum von Lebensmitteln signalisieren (ähnlich einer Ampel: Rot, Gelb, Grün) oder Armaturen angeben, ob sie kochend heißes oder kühles gefiltertes Wasser (rot oder blau) fließen lassen.

 

SPÜLBECKEN IN XL OHNE ABTROPFBEREICH

Die klassische Spüle besteht aus einem Becken, einer Ablage bzw. Abtropffläche und einer Armatur. Die Küchentrends 2018 zeigen aber: Der Spülbereich bleibt gleich groß, jedoch wachsen nun die Spülbecken auf überdimensionale Größe (Stichwort XL-Becken für Backbleche) heran, während die Abtropffläche sang- und klanglos verschwindet. Wer nun noch etwas spülen möchte, kann sich ausrollbare Abtropfgitter oder durchlässige Siebbehälter (z. B. zum Obst waschen) in den großen Spülenbereich einhängen.

 

HAUSWIRTSCHAFTSRAUM ALS INTELLIGENTER STAURAUM

Der Hauswirtschafts- oder Vorratsraum erobert die Küche wieder zurück. Dieser zusätzliche Stauraum, der zu Großmutters Zeiten noch gang und gäbe war, wird auf raffinierte Weise in die Küchenplanung einbezogen. Zum Beispiel in Form einer  Art Wohnwürfel (Kubus) mitten im Raum, der sich als begehbarer Stauraum entpuppt und sperrige Gegenstände wie Waschmaschine, Nachfüllpackungen und Besen aufnimmt, während er draußen als makelloser Geräteschrank fungiert.

Die Küchentrends zeigen, dass es immer wohnlicher und durchdachter wird. Und somit macht es immer mehr Freude, in der Küche zu arbeiten. Finden und planen Sie bei uns Ihre optimale Küche für Ihr Zuhause! 

Ihr Specht-Team

 

gesehen bei: http://www.kuechen-design-magazin.de, http://www.kuechenboerse.de

Vegane Küche – warum eigentlich nicht?!

Was ist vegan? Ein Veganer meidet alle tierischen Produkte, das heißt neben dem Verzicht auf Fleisch und Fisch sind auch Milch, Eier oder Honig tabu. Die vegane Lebensweise beschränkt sich dabei nicht nur auf die Lebensmittelwahl, sondern auch Gebrauchsgüter wie Leder oder Wolle werden von vielen Veganern gemieden. Die Motive sind vor allem ethischer Art.

Wer einmal mit offenen Augen im Supermarkt oder im Drogeriemarkt schaut, wird über die Auswahl an veganen und vegetarischen Produkten staunen. Es lohnt sich, einmal über eine gesunde und verantwortungsvolle Ernährung nachzudenken. Denn ein sehr hoher Fleischkonsum ist nicht nur für unsere Gesundheit fragwürdig, sondern auch unter ökologischen Gesichtspunkten einfach nicht zeitgemäß. Es muss deshalb ja nicht gleich streng vegetarisch oder gar vegan sein. Ein Ausprobieren kann aber nicht schaden – im Gegenteil: man lernt nie aus und wird bemerken, dass das Thema „vegan“ immer größere Kreise zieht.

Wer sich vegan ernährt, verzichtet auf tierische Produkte jeglicher Art. Die Grundlage für schmackhafte Rezepte bilden rein pflanzliche Produkte wie Gemüse, Tofu, Sojamilch oder Agavendicksaft und ersetzen somit Fleisch, Fisch, Eier oder Honig.

Keine Milch, keine Eier – sondern?
Der Verzicht auf Fleisch, Milch oder Eier heißt nicht, dass auch auf Genuss verzichtet werden muss. Ganz im Gegenteil – es gibt viele gute und schmackhafte Alternativen:

Der Ei-Ersatz
Vor allem in so manchem Backrezept sind Eier mit ihrer emulgierenden Wirkung wichtig. Ein möglicher  Ersatz: 1 EL Sojamehl = 1 Ei. Genauso gut lockern Apfelmus oder Bananenpüree beispielsweise einen Rührkuchenteig.

Der Milch-Ersatz 
Ob aus Dinkel, Hafer oder Reis – Getreide- und auch Sojadrinks können Milch in Kaffee, Müsli oder in Backwaren gut ersetzen. Ebenso gibt es Joghurt- und Frischkäsealternativen auf rein pflanzlicher Basis. Selbst auf die cremigen Eigenschaften von Sahne muss man nicht verzichten: spezielle Soja- oder Haferprodukte bieten vegane Alternativen.

Der Fleisch-Ersatz 
Basis für Veggie-Burger, vegetarische Würstchen oder rein pflanzliche Aufstriche sind häufig Tofu oder Seitan. Ersterer wird aus der Sojabohne hergestellt und gehört traditionell vor allem im asiatischen Raum zum Speiseplan. Seitan ist ein Weizeneiweißprodukt mit fleischähnlicher Konsistenz.

Als Beispiel haben wir für drei vegane Speisen die Rezepte zusammengestellt. Viel Freude beim Ausprobieren!

 

Chia-Vanille-Pudding mit Mangocreme und Erdbeeren

Veganes Fast Food zum Genießen. Sich unterwegs gesund zu ernähren ist nicht immer leicht. Mit dem Kochbuch „Vegan to Go” zeigt Attila Hildmann alltagstaugliche Anregungen für die schnelle, vegane Küche. Der Chia-Vanille-Pudding mit Mangocreme, Erdbeeren und Pistazien ist der ideale Begleiter für unterwegs. Zudem sind die Chia-Samen ein optimaler Omega-3-Fettsäuren Lieferant.

Für die Chia-Creme braucht man:
  • 6 ELChia-Samen
  • 440 ml Reismilch
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 0,5 TLVanille gemahlen
Für die Mangoschicht:
  • Mango
Für das Topping:
  • 150Erdbeeren
  • 10 Pistazien geschält, ungesalzen
  1. Die Chia-Samen in eine Schüssel geben. Reismilch, Agavendicksaft und Vanille dazugeben und mit einem Schneebesen kurz verrühren, damit die Samen später nicht verkleben. Im Kühlschrank 25–30 Minuten quellen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Mango schälen und der Länge nach aufschneiden. Das Fruchtfleisch dicht am Kern entlang abschneiden und mit einem Pürierstab oder im Mixer pürieren.
  3. Die Erdbeeren waschen, abtropfen lassen und den Strunk entfernen. Die Pistazien grob hacken.
  4. Das Mangopüree in 2 Gläser geben, die Chia-Creme darüber verteilen und mit Erdbeeren und Pistazien toppen.

 

Fruchtig-pikantes Aprikosen-Spinat-Curry

Das braucht man für 4 Personen:

  • 4 Stk. Aprikosen
  • 1 Zucchini
  • 1 Spitzpaprika
  • 125 g Baby-Spinat
  • 240 g Kichererbsen aus der Dose
  • 2 Tl Currypaste
  • 2 Tl Kurkuma (gemahlen)
  • 3 El Olivenöl
  • 2 El Mehl
  • 400 ml Kokosmilch
  • 100 ml Maracuja-Nektar
  • 2 Tl Agavendicksaft
  • 1 Prise(n) Salz
  • 0,5 Bio-Zitrone

Zubereitung:

  1. Aprikosen waschen, entsteinen und in Spalten schneiden. Zucchini und Spitzpaprika waschen, putzen, Zucchini in ca. 3 cm lange Streifen schneiden, Paprika klein würfeln. Baby-Spinat waschen, putzen und trocken schleudern. Kichererbsen in einem Sieb abgießen, kalt abspülen und abtropfen lassen.
  2. Currypaste und Kurkuma in Olivenöl leicht andünsten, dann mit Mehl bestäuben. Kokosmilch, Maracuja-Nektar und Agavendicksaft unter Rühren angießen, alles offen ca. 5 Min. köcheln lassen, mit etwas Salz würzen.
  3. Zucchini, Paprika und Kichererbsen zugeben, mit Deckel ca. 5 Min. garen. Zuletzt Aprikosen und Baby-Spinat unterheben, ca. 5 Min. bei kleiner Hitze weitergaren. Zitronenschale fein abreiben, Saft auspressen, Curry damit abschmecken und servieren. Dazu schmeckt gut Basmati-Reis.

 

Veganer Schokokuchen

Das braucht man:

  • 50 Gramm Mehl
  • Gramm Kakaopulver
  • 20 Gramm brauner Zucker
  • TL Rote Bete (Rote Bete Pulver)
  • Tropfen Rumaroma
  • Tropfen Bittermandelaroma
  • TL Backpulver
  • 100 Milliliter Sojamilch (Soja-Schokomilch)
  • 20 Gramm Zartbitterschokolade

ZUM VERZIEREN

  • vegane Schokolade (vegane weiße Kuvertüre als Glasur)
  • Granatäpfel (Granatapfelkerne)
  • Kakaonibs (vegan)
  • Quinoa (gepuffter Quinoa)
  1. Mehl, Kakao, Zucker und Rote Bete Pulver in eine Schüssel geben. Rumaroma, Bittermandelaroma, Backpulver und Schokomilch dazugeben und mit dem Schneebesen oder Mixer gut verrühren. Am Schluss geschmolzene Zartbitterschokolade unterheben.
  2. Den Teig in eine kleine Silikonform geben und 25 Minuten bei 180°C im vorgeheizten Backofen backen.
  3. Den Kuchen stürzen und mit veganer Glasur, Granatapfelkernen, Kakaonibs und gepufftem Quinoa verzieren.

Wir wünschen allen viel Spaß und gutes Gelingen beim Ausprobieren.

 

gesehen bei: http://www.alnatura.de, http://www.vebu.de, http://www.tegut.com, http://www.brigitte.de