Die bunte Herbstküche

Die ersten Blätter fallen und mit etwas Glück können wir noch warme Sonnenstrahlen einfangen. Genauso kann es aber schon kühl und nass werden – die richtige Zeit zum gemütlichen Beisammensein bei einem herzhaften Herbstgericht. Die Palette hat jetzt mit farbenfrohem Gemüse und Obst viel zu bieten. Eine Auswahl an unterschiedlichsten Rezepten haben wir hier zusammengetragen.

Gebratene Geflügelleber mit Trauben

Das braucht man für 4 Personen:

  • 150 g Feldsalat
  • 100 g rote Weintrauben, kernlos
  • Schalotte
  • TL Senf (mittelscharf)
  • 50 ml Traubensaft (roter)
  • EL Weißweinessig (mild)
  • EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • Zucker (evtl. etwas)
  • 30 g Walnüsse
  • 400 g Geflügelleber (küchenfertig geputzt)
  • EL Mehl
  • EL Butter

So wird es gemacht:

  1. Feldsalat putzen, abspülen und trocken schleudern. Weintrauben abspülen und eventuell halbieren. Schalotte schälen und fein würfeln.
  2. Senf, Traubensaft, Essig und 4 EL Öl zu einer Vinaigrette verrühren, mit Salz, Pfeffer und eventuell Zucker würzen. Walnüsse hacken.
  3. Leber abspülen, trocknen, in 3 cm große Stücke schneiden, in Mehl wenden. Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen. Leber darin bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten rundherum braun anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und aus der Pfanne nehmen. Butter, Schalotte und Nüsse in die Pfanne geben, 1-2 Minuten anbraten. Trauben und Leber dazugeben und kurz erwärmen.
  4. Salat und Leber auf Tellern anrichten, mit der Vinaigrette beträufeln und servieren.

 

Käseknödel mit Mohnbutter

Das braucht man:

  • Rote Bete (à 100 g)
  • Salz
  • Brötchen (am besten 2-3 Tage alt; 300 g)
  • 100 g Schalotte
  • Bund glatte Petersilie
  • 150 ml Milch
  • Muskat (frisch gerieben)
  • 150 g Butter
  • 120 g Bergkäse (kräftig)
  • Eier
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • EL Aceto Balsamico (alter)
  • EL Olivenöl
  • EL Mohn (gemahlen)
  • Spritzer Zitronensaft

So wird´s gemacht:

  1. Rote Bete abspülen und in kochendem Salzwasser 30-40 Minuten gar kochen. Dann abgießen und abkühlen lassen.
  2. Brötchen in schmale Stücke schneiden. Schalotten abziehen und fein würfeln. Petersilie abspülen, trocken schütteln, Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Die Milch in einem Topf erhitzen und mit Salz und Muskat würzen.
  3. 30 g Butter zerlassen und die Schalotten darin bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten glasig dünsten. Petersilie, bis auf 1 EL zum Bestreuen, dazugeben. Alles kurz mischen und zusammen mit der heißen Milch zu den Brötchen geben, kurz mischen. Einen Teller direkt auf die Knödelmasse legen (damit die Brötchenstücke nicht aufschwimmen) und 30 Minuten quellen lassen.
  4. Den Käse in 8 Stücke schneiden. In einem großen Topf Salzwasser aufkochen. Eier zur Knödelmasse geben, mit den Händen gut untermischen und den Teig in 8 Portionen teilen. Jede Portion mit den Händen etwas flach drücken, mit einem Stück Käse füllen, dann zu runden Knödeln formen und gut zusammendrücken. Die Knödel in das kochende Salzwasser gleiten lassen, die Hitze sofort reduzieren und die Knödel darin 15 Minuten gar ziehen lassen (nicht kochen).
  5. Rote Bete am besten mit Küchenhandschuhen schälen, in Stücke schneiden, mit Salz, Pfeffer, Essig und Olivenöl würzen.
  6. Die restliche Butter erhitzen und aufschäumen, Mohn, etwas Salz und einen Spritzer Zitronensaft dazugeben.
  7. Die Käseknödel mit einer Schaumkelle vorsichtig aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen und zusammen mit der roten Bete auf Tellern anrichten. Etwas Mohnbutter darübergießen und mit der restlichen Petersilie bestreut servieren.

 

Herbströsti mit Speck und Birnen

Das braucht man für 4 Personen:

1,2 kg fest kochende Kartoffeln vom Vortag, geschält

0,75 TL Salz

Pfeffer aus der Mühle, 2 Messerspitzen Muskat

200 g Speckwürfel

2 Zwiebel in Streifen

2 Birnen, entkernt, geviertelt, in Scheibchen

1/4 TL Salz, Pfeffer aus der Mühle

30 g flüssige Butter

1 Birne mit Stiel, längs in Scheiben, Kerngehäuse ausgestochen

Bratbutter

So wird´s gemacht:

  • Die Kartoffeln an der Röstiraffel reiben, würzen.Den Speck in einer Bratpfanne bei mittlerer Hitze langsam knusprig braten, herausnehmen, auf Haushaltpapier abtropfen. Hitze reduzieren, Zwiebeln und Birnen in derselben Pfanne ca. 5 Min. dämpfen, würzen. Mit der Hälfte des Specks und den Kartoffeln mischen, in das vorbereitete Blech verteilen. Butter darüber träufeln.
  • Form: für ein Backblech von ca. 30 cm Ø, gefettet
  • Braten: ca. 20 Min. in der Mitte des auf 240 Grad vorgeheizten Ofens. In der Zwischenzeit Birnenscheiben in der warmen Bratbutter beidseitig kurz braten. Rösti herausnehmen, restlichen Speck und Birnenscheiben darauf verteilen, ca. 5 Min. fertig backen.

 

Apfelcrumble à la Tim Mälzer

Das braucht man für 4 Personen:

4 mittelgroße Äpfel

4 TL Zitronensaft

6 Messerspitzen Zimt

4 EL Honig

4 EL getrocknete Cranberries

10 g weiche Butter

60 g kalte Butter

2 EL Mehl

2 EL Haferflocken

2 gestrichene EL Zucker

2 Prisen Salz

Und so wird´s gemacht:

Die Äpfel schälen, vierteln entkernen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Mit Zitronenensaft, Zimtpulver, Honig und den Cranberries vermischen und in eine gefettete Auflaufform oder kleine feuerfeste Förmchen füllen. Die Butterflöckchen mit Mehl, Haferflocken, Zucker und Salz mit dem Knethacken eines Handrührgerätes oder den Händen zu groben Streuseln kneten. Über die Äpfel krümeln und im vorgeheizten Backofen auf der zweiten Schiene von unten bei 190°C ( Umluft 170°C ) ca. 30 min backen.

Wir wünschen gutes Gelingen und natürlich guten Appetit 🙂

gesehen bei: http://www.brigitte.de, http://www.bettybossi.ch, http://www.kochbar.de

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Lieblingsfotos gekonnt präsentieren

Die Urlaubszeit ist für die meisten von uns nun vorbei. Zurück in den eigenen vier Wänden verspüren viele eine Lust und einen Elan, an der Einrichtung/Dekoration etwas zu verändern. Liegt es an der Erholung, an den Inspirationen im Urlaub oder daran, dass wir voller neuer Eindrücke und unser Handy/Foto voller neuer Aufnahmen stecken? Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus all diesen Komponenten.

Hier haben wir eine Auswahl an Vorschlägen zusammengetragen, wie man mit einer Portion Kreativität den Urlaub präsent bleiben lässt.

Wer mag sie nicht? Bilder vom Meer, das Rauschen dazu haben wir im Ohr. Einfach in unterschiedlichen Größen abziehen lassen und mit Klammern so nebeneinander hängen, dass der Horizont auf einer Linie verläuft. Ein bisschen Treibholz daneben stellen – und die Deko steht 🙂

Denkbar einfach – und somit in jeder Wohnung umsetzbar. Einfach Metallschnüre kaufen (gibt´s als Meterware im Baumarkt) und Fotos mit kleinen Magneten anbringen. Wer´s besonders schön haben will, setzt die Wand farbig ab…

Oder: Die Bilder mit Schnüren an ein Treibholz hängen…

Kein Platz für Fotos?! Selbst die kleinste Ecke kann zur Lieblingsecke mutieren:

Wer seine Erinnerungen am liebsten immer dabei hat, lässt sich sein Urlaubsmotiv einfach auf eine Tasche drucken…

gesehen bei: livingathome.de, pinterest.de

Drei gute Gründe für die Urlaubsküche

Ein feiner Essensgeruch steigt einem in die Nase und weckt bei uns bestimmte Assoziationen. Unsere Urlaubsrezepte sind wahre Urlaubsverlängerer, denn sie halten unsere Erinnerungen an die schönsten Tage im Jahr wach. Wer es nicht erwarten kann, der stimmt sich kulinarisch schon vorab ein, denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Und wer das Fernweh nicht ertragen kann, kocht einfach mit diesen tollen Rezepten dagegen an. Augen zu – und genießen!

 

Paella

An Feiertagen stehen spanische Hausherren selbst am Ofen und bereiten die Paella zu. Die ursprüngliche Paella stammt aus der Region Valencia und enthielt neben Huhn auch Aal und Frösche. Heute gehören in eine valencianische Paella Geflügel, Kaninchen und Schweinefleisch, Tomaten, Bohnen, Paprika und Schnecken. Bei uns bekannter sind Paella-Rezepte mit Fisch und Krustentieren. Neben Safran werden gern Kräuter wie Majoran in die Paella gegeben.

Das braucht man:

  • 1 Hähnchen
  • 500 Schweinenacken
  • 14 Miesmuscheln
  • Tintenfischring (TK)
  • Garnelen (groß, TK)
  • 150 g Erben (TK)
  • Knoblauchzehen
  • Paprikaschoten (rot und grün)
  • 3 Tomaten (reif)
  • 1.5 Tassen Reis
  • 3.5 Tassen Hühnerbrühe
  • g Safran
  • etwas Zucker
  • etwas Olivenöl
  • etwas Sonnenblumenöl

Und so wird sie gemacht:

1. Zuerst das Hähnchen in 8 Teile und den Schweinenacken in kleine Teile schneiden. Die Paprika kleinschneiden, die Knoblauchzehen pressen. Dann die Tomaten auf einer Reibe zerkleinern und mit 2 EL Zucker mischen.
2. Paella-Pfanne mit beiden Ölsorten auf mittlerer Hitze anheizen. Jeweils nacheinander Paprika, Schweinefleisch und Hähnchen in die Pfanne geben und in dem Öl goldbraun braten, salzen und pfeffern, herausnehmen und zur Seite stellen. Das dauert insgesamt ca. 1 Stunde.
3. Jetzt die Tintenfische und Garnelen in die Pfanne geben, aber nur ganz kurz anbraten. Saft einer Zitrone dazugeben. Dann wieder herausnehmen.
4. Nun das Fleisch, die Paprika, die gepressten Knoblauchzehen, sowie die geriebenen Tomaten in die Pfanne geben und etwas einkochen lassen.
5. Hühnerbrühe einfüllen, zum Kochen bringen und den Reis dazugeben. Mit Safran würzen, jetzt evtl. nachsalzen. Alles kurz umrühren Dann bei 190°C / 35 Min / Umluft in den Backofen.
6. 10 Min vor Garzeitende die Meeresfrüchte und die Erbsen dazugeben und mitziehen lassen. Ggf. mit Alufolie abdecken. Mit Baguette, Aioli und frischem Salat servieren.
Goldbrasse nach griechischer Art
Die Goldbrasse kommt nicht nur aus dem Mittelmeer, sie schmeckt mediterran zubereitet mit Oliven, Tomaten und Feta einfach köstlich. Die Goldbrasse ist auch unter dem Namen Dorade (französisch), Dorade Royale, Dorada (spanisch) oder Orata (italienisch) bekannt.
Das braucht man für 4 Personen:
ganze Doraden küchenfertig ausgenommen und entschuppt
100 g schwarze, entsteinte Oliven
Bio Zitrone
½ Bund Rosmarin
Frühlingszwiebeln
Dose Pizzatomaten (400 g)
Salz
Pfeffer
Prise Zucker
200 g Feta
EL Parmesan
EL Olivenöl
 
Und so wird es gemacht:
1. Den Ofen auf 200°C vorheizen.
2. Die Doraden waschen und trocken tupfen. Die Oliven halbieren, die Zitrone waschen und die Schale fein abreiben, in Scheiben schneiden. Den Rosmarin waschen und trocken schütteln. Je zwei Zweige und 2-3 Zitronenscheiben in jede Dorade füllen. Die Frühlingszwiebeln waschen und in 3-4 cm lange Stücke schneiden. Die Pizzatomaten in eine Schüssel geben, mit den Frühlingszwiebeln, dem Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer, Zucker und Parmesan mischen. Auf ein geöltes Backblech legen und die Tomatenmischung darüber verteilen. Mit Oliven und zerkrümeltem Feta bestreuen. In den Ofen schieben und bei 200°C ca. 20 Minuten backen.
3. Auf vorgewärmten Fischtellern anrichten und mit Weißbrot servieren.
Ossobucco
Italienisches Schmorgericht mit Beinscheiben und fruchtiger Zitrusnote.
Ossobuco heißt übersetzt „Knochen mit Loch“.
Das braucht man für 4 Personen:
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Möhren
  • 5 Stangen Staudensellerie (mit Grün)
  • 4 Kalbshaxenscheiben à ca. 250 g, 3 cm dick
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Mehl
  • 150 ml Weißwein
  • 2 TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • 2 TL Zitronensaft

Und so wird es gemacht:

  • Zwiebeln halbieren und in Streifen schneiden. Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Möhren putzen, schälen, längs halbieren und in 2 cm große Stücke schneiden. 2 schlanke Stangen Sellerie (mit Grün) beiseitelegen. Restlichen Sellerie putzen und schräg in 1 cm dicke Stücke schneiden.
  • Kalbshaxenscheiben mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einem Bräter erhitzen. Kalbshaxenscheiben darin auf jeder Seite 3 Min. kräftig anbraten und herausnehmen. Zwiebeln, Knoblauch, Möhren- und Selleriestücke in den Bräter geben und bei mittlerer Hitze 3 Minuten braten. Tomatenmark einrühren und kurz mitbraten. alles mit Mehl bestäuben und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen. 300 ml Wasser zugießen und aufkochen. Fleisch zugeben und zugedeckt im heißen Ofen bei 180 Grad auf der mittleren Schiene 1 Stunde schmoren. Dann offen weitere 30 Min. garen (Umluft nicht empfehlenswert).
  • Inzwischen die schlanken Stangen Staudensellerie mit dem Grün fein hacken. Mit Zitronenschale und -saft mischen. Ossobuco mit Salz und Pfeffer nachwürzen und mit der Sellerie-Zitronen-Mischung bestreut servieren.
  • Tipp: Das Fleisch ist durchgegart, wenn es sich einfach vom Knochen lösen lässt und leicht zerfällt.

Gebratener Tofu mit Tamarinden-Sauce und Ananas

Ein herrliches asiatisches Sommergericht, bei dem sich der Tofu mit der Sauce von seiner besten Seite zeigt.

Das braucht man für 3 Personen:

  • EL Sesam (ungeschält)
  • Salz
  • Chilischoten (rote)
  • 35 Gramm Ingwerwurzel
  • EL Tamarindenpaste (saure; aus dem Asia-Laden, siehe Warenkunde; alternativ Zitronensaft)
  • TL Honig
  • EL Sojasauce
  • EL Sonnenblumenöl
  • EL Sesamöl (geröstetes)
  • Packung Tofu („natur“; 400 g, aus dem Asia-Laden)
  • rote Zwiebel (kleine)
  • 300 Gramm Tomaten (gemischte bunte)
  • Baby-Ananas
  • 100 Gramm Babyspinat
  • Bund Koriander
  • Limetten
  • Öl (für die Grillpfanne)

Und so wird es gemacht:

  1. Sesam und 1 gestrichenen TL Salz in einer Pfanne so lange rösten, bis der Sesam zu duften beginnt. Die Mischung in einem Mörser grob zerstoßen.
  2. Chilis putzen, abspülen, eventuell entkernen (dann wird der scharfe Geschmack etwas milder) und fein hacken (mit Küchenhandschuhen arbeiten). Ingwer schälen und auf einer Reibe fein raspeln. Die Hälfte des Sesams, mit Chili, Ingwer, Tamarinden-­Paste, Honig, 4 EL Wasser, Sojasoße, Sonnenblumen­ und Sesamöl verrühren und mit Salz abschmecken.
  3. Tofu trocken tupfen, in Scheiben schneiden und mit der Hälfte der Soße mischen. Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Tomaten abspülen, trocken tupfen, den Stielansatz herausschneiden und das Fruchtfleisch kleiner schneiden. Ananas schälen und die Hälfte davon in knapp 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Restliche Ananas sehr fein würfeln. Spinat und Koriander abspülen und trocken schleudern. Koriander etwas kleiner zupfen.
  4. Eine Grillpfanne sehr stark erhitzen, mit etwas Öl ausstreichen. Die Soße von den Tofuscheiben etwas abstreifen, Tofu in der heißen Pfanne goldbraun braten. Zum Schluss die abgestreifte Soße über die Tofuscheiben in der Pfanne gießen und kurz erhitzen. Vom Herd nehmen.
  5. Spinat, Koriander, Tomaten, Ananasscheiben und ­Ananaswürfel und Zwiebelstreifen anrichten. Die restliche heiße Soße aus der Pfanne und das Sesamsalz darübergeben. Limetten in Spalten schneiden und zum Nachwürzen mit anrichten.

Marmelade – mmmh – selbstgemacht!

Die Sommerfrüchte leuchten einen an: Beeren in allen Rottönen, wunderschön samtige Aprikosen und prall-lilane Pflaumen. Mit selbsteingekochten Marmeladen lässt sich das aromatische Obst mit in den Herbst/Winter nehmen. Hier ein paar tolle Rezepte – samt schöner Vorschläge fürs fertige Marmeladeglas – als Mitbringsel oder Hingucker auf dem Frühstückstisch 🙂

Fruchtige Himbeermarmelade

Das braucht man:

1 kg geputzte Himbeeren

500 Gelierzucker (2:1)

1 Vanilleschote oder abgezogene Schale eine Limette

Und so geht es:

  1. Himbeeren und Zucker in einen großen Topf geben und gut vermengen. Vanilleschote einschneiden und das Mark herauskratzen. Mark und Schote oder Limettenschale in den Topf geben.
  2. Die Himbeeren unter ständigem Rühren aufkochen lassen und dann exakt 3 Minuten sprudelnd kochen. Die Uhr stellen!
  3. Die Vanilleschote entfernen. Die Konfitüre randvoll in vorbereitete saubere Schraubdeckelgläser füllen.
  4. Die Gläser fest verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Dadurch entsteht ein Vakuum.

Tipp: Zum Schluss 1 bis 2 Gläschen Obstbrand unter die Konfitüre rühren.

Besonders fruchtig bleibt die Konfitüre, wenn sie in den Gläsern eingefroren wird. Dann das Glas nicht ganz voll füllen, sonst kann es platzen.

 

 

Feine Aprikosenmarmelade

Das braucht man:

2 kg Aprikosen, entsteint

1 Kilo Gelierzucker 2:1

für noch mehr Aroma:

  • ein paar Spritzer Bittermandelaroma
  • fein gehackte Zitronenmelissenblätter

Und so geht es:

Die Aprikosen entsteinen und vierteln (oder wer mag in noch kleinere Stücke schneiden), dann in einen großen Topf geben und mit dem Zucker bestreuen. Das Ganze unter ständigem Rühren langsam aufkochen lassen und – falls gewünscht – Bittermandelarboma und Zitronenmelisse zufügen. Mit dem Pürierstab pürieren bis keine Aprikosenhaut mehr zu sehen ist.
Nun das Ganze noch kurz (ca. 2 Minuten) sprudelnd kochen lassen und in leere, saubere Gläser umfüllen und sofort verschließen. Diese Menge ergibt ca. 6-8 Marmeladengläser (je nach Größe)

Aromatische Pflaumenmarmelade

Das braucht man:

  • 1,5 Kilogramm Pflaumen (entsteinen und erst danach abwiegen)
  • Kilogramm Zucker (Alternativ: Gelierzucker 1:1 (ggf. etwas mehr, wenn man es süß mag)
  • Stange Zimt
  • Nelken
  • 2 Packungen Vanillezucker

Und so wird es gemacht:

1. Die gewaschenen und entsteinten Pflaumen in einen Topf (am besten aus Edelstahl) geben und pürieren.

2. Den Zucker unterrühren und alles 10 Minuten ziehen lassen. Dann den Zimt und die Nelken hinzufügen und alles aufkochen lassen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.

3. Die heiße Marmelade direkt in heiß ausgespülte Schraubgläser abfüllen, diese fest und luftdicht verschließen und 5 Minuten lang auf dem Deckel stehen lassen.

4. Die Gläser umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

Tipp: Wer möchte, kann vor dem Kochen noch ca. 50 ml Amaretto zur Pflaumenmarmelade hinzugeben. Die angegebene Menge ergibt 6 Gläser à 400 ml. Kühl, dunkel, trocken und im luftdicht verschlossenen Glas lagern.

 

 

 

Ideen für Etiketten gibt es auf Pinterest – wie zum Beispiel dieses hier:

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Die Sauce macht´s – hier eine Auswahl der beliebtesten Salatsaucen

Salat geht immer – im Sommer ganz besonders. Die Sauce ist hierbei mehr als das Tüpfelchen auf dem i. Hier gibt es eine Auswahl an Saucen, die alle das Zeug zur Lieblingssauce haben. Viel Spaß beim Ausprobieren und gutes Gelingen!

Der Klassiker – die Kräuter-Vinaigrette

Eine echte Kräuter-Vinaigrette passt mit  ihrer perfekten Würze fast zu allen Salaten und ist somit die „Königin der Salatsaucen“. Der Zucker und die Gemüsebrühe gleichen perfekt die Säure des Essigs aus. Die Vinaigrette kann jedoch auch ohne diese beiden Zutaten mit mehr Öl zubereitet werden (Verhältnis Öl zu Essig: 3:1). Zuerst werden die geschälte Schalotte und die gewaschenen Kräuter gehackt. Alle anderen Zutaten mit einem kleinen Schwingbesen gut verrühren, bis sich alles cremig verbunden hat. Zum Schluss die Schalotte und die Kräuter hinzufügen.

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1 Schalotte
  • 2 EL Weiss- oder Rotweinessig
  • 3 EL kalte Gemüsebrühe
  • Zucker, Salz, Pfeffer nach Belieben
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 5 EL feinstes Olivenöl
  • 2 EL gehackte Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie)

 

Schnell, aber raffiniert – und perfekt zu Blattsalaten:

  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 1/2 – 2 EL Balsamico
  • 1/2 TL scharfer Senf
  • 1 Knoblauchzehe, gerieben
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

 

Sämig & kräftig

Diese kräftige und sehr würzige Sauce passt fast zu allen Salaten. Besonders mit Mais oder Chinakohl harmoniert sie perfekt. Alle Zutaten gut vermischen und festen Salat (wie z.B. Chinakohl) schon ca. 10 Minuten vor dem Servieren darin ziehen lassen.

Zutaten:

  • 1/2 Schalotte (fein gehackt)
  • 1/2 TL Senf
  • 1/2 TL Gemüsebouillon-Pulver
  • 3 Spritzer Flüssigwürze (z.B. Maggi)
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Weissweinessig
  • 3 EL Rahm
Französische Verführung

Für alle Fans französischer Salatsauce: alle Zutaten zusammenrühren, kräftig durchmixen und in eine gut verschließbare Flasche abfüllen. Im Kühlschrank ca. 2 Wochen haltbar.

Zutaten:

  • 1 Ei
  • 1/2 kleine Schalotte (fein gehackt)
  • Salz, Pfeffer
  • Flüssigwürze (z.B. Maggi)
  • 1 TL Senf
  • Petersilie (fein gehackt)
  • Schnittlauch (fein gehackt)
  • 3 dl Milch
  • 3 dl Weißweinessig
  • 3 dl Olivenöl

Und hier nochmal ein Vinaigrette-Rezept – samt Film!

Eine Vinaigrette zu machen ist nicht schwer: Essig, Salz, Pfeffer und Öl in einen Schüttelbecher, schütteln, fertig. Aber wie viel von allem? Das ist die Frage. Gängig ist das Verhältnis 1 : 3 – ein Teil Essig bzw. Zitrone, drei Teile Öl. Man kann die Säure des Essigs mit etwas Süße ausgleichen. Geeignet sind Apfel- oder Trauben- saft, Akazienhonig oder Ahornsirup. Vinaigrettes kann man auch in größerer Menge mixen, sie halten sich gut im Kühlschrank. Die Emulsion einer Vinaigrette bleibt stabiler, wenn 1 TL Senf beigefügt ist. Noch stabiler wird sie durch das Einmixen eines rohen Eigelbs – dann aber sollte man die Vinaigrette möglichst bald verwenden.

Honig-Senf-Traum

In Skandinavien ein beliebter Klassiker, der am besten zu Feldsalat, Frisée, Radicchio, Kohlrabi und Blumenkohl sowie zu geräuchertem Fisch passt. Das Eigelb wird mit einem Schneebesen in einer Schüssel mit dem Dijon-Senf und den Gewürzen glatt verrührt. Anschließend das Öl langsam dazugießen. Dabei kräftig mit dem Schneebesen weiterrühren. Den süßen Senf und den Honig (je nach Geschmack) beifügen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss den gewaschenen und fein gehackten Dill hinzufügen. Hält sich im Kühlschrank gut eine Woche.

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1 frisches Eigelb
  • 1 1/2 EL Dijon-Senf
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 70 ml Sonnenblumenöl
  • 2 Zweige Dill
  • 2 EL süsser Senf
  • 1 bis 2 EL Blütenhonig
  • 1 grosser Spritzer Zitronensaft

Sahne Salatdressing

Für alle, die weiße Saucen mögen. Passt gut zu allen Blattsalaten sowie zu gemischten Salaten mit Tomaten Mais und Ei.

Zutaten:

  • 1 EL Schmand
    100 ml Sahne
    1/2 TL Salz
    1 Prise Pfeffer
    1 TL Paprikapulver edelsüß
    1 EL Olivenöl
    2 EL hellen Essig
    1 kl Schalotte fein gewürfelt
    1 Spritzer Zitronensaft
    4 Stiele Schnittlauch in feine Ringe geschnitten
    Alle Zutaten gut vermengen.
Caesar-Dressing

Mit diesem Rezept wird der Ceasar´s Salad einfach perfekt – das Rezept wird auch in New Yorker Spitzen-Restaurants verwendet! Für das Dressing das Eigelb, den Senf und den Zitronensaft kräftig mit dem Schwingbesen in einer hohen Schüssel verrühren. Nach und nach das Öl unterrühren, bis die Masse emulgiert (Konsistenz von Mayonnaise). Nun die Worchestersauce, den Honig, den Knoblauch und den Parmesan unterrühren.

Zutaten für 4 Vorspeisen:

  • 1 Eigelb (Zimmertemperatur)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Senf
  • 70 ml Pflanzenöl
  • 1 TL Worcestersauce
  • 1 TL Akazienhonig
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 3 EL geriebener Parmesan

gesehen bei: stilpalast.ch, allrecipes.com, fitmio.de

Outdoor-Küchen – die Kochoase im Grünen

Eine schöne Vorstellung: das Wetter zieht uns raus in den Garten und wir können dort nicht nur Grillen, sondern auch einfache Speisen zubereiten. Eine Outdoor-Küche ermöglicht diesen Luxus. Je nachdem, wie aufwändig die Außenküche ausgestattet ist, lässt sich hier gegebenenfalls sogar richtig kochen. Das Schöne bei einer Outdoor-Küche: Sie müssen nicht allein in der Küche stehen, sondern man kann sich mit Familie und Gästen unterhalten, während die Essensvorbereitungen laufen.

Simpel, aber einladend!

Wenn die Küche im Garten steht, gibt es keine langen Wege, wenn was fehlen sollte. Das bringt Entspannung und auch Improvisation mit sich. Urlaub zu Hause!
Ganz einfach lässt sich eine alte Werkbank oder ein Wandregal als Basis nehmen, ergänzt um einen Standgrill. Somit ist die Basis geschaffen. Ein Wasseranschluss und eine Spüle wären dann der nächste Schritt. Nach oben sind Wünsche und Möglichkeiten wie immer offen!
gesehen bei: schöner wohnen, pinterest