Es ist soweit – Adventszeit!

Meist kommt die Adventszeit dann doch ganz plötzlich – vor allem, wenn noch nicht mal alles Laub von den Bäumen gefallen ist und kein Schneegestöber uns wachrüttelt, um den Winter anzukündigen!

Am Sonntag ist der 1. Advent: wie schön, wenn in der ersten Plätzchendose schon ein paar selbst gebackene Plätzchen zum Advents-Kaffee warten. Für alle, die gerne selber backen, haben wir ein klassisches Vanillekipferl-Rezept und Zimtstern-Rezept aufgeführt. Und damit alles weitere Backwerk wunderbar gelingt, finden Sie unten eine Menge Profi-Tipps. So wird die Weihnachtsbäckerei eine wahre Freude! Viel Spaß und vor allem: gutes Gelingen!

 

Vanillekipferl

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Das braucht man für ca. 70 Stück:

  • 200 Gramm Mehl
  • 80 Gramm Zucker
  • 175 Gramm Butter (kalt)
  • Eigelbe
  • 100 Gramm Mandel
  • Vanilleschotenmark (von 1 Vanilleschote)
  • Prise Salz
  • 10 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  1. Mehl, Zucker, Butterflöckchen, Eigelb, Mandeln, Vanillemark und Salz zuerst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Aus dem Teig 2 lange Rollen formen und in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  2. Den Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 vorheizen. Die Teigrollen portionsweise aus dem Kühlschrank nehmen und in je 35 Scheiben schneiden. Jedes Teigstück mit den Händen zuerst zu einer Kugel, dann zu einer etwa 5 cm langen, an den Enden spitz zulaufenden kleinen Rolle formen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Dabei die kleinen Rollen zu einem Hörnchen biegen.
  3. Ein zarter und fettreicher Plätzchenteig – wie der von Kipferln – muss immer gut gekühlt sein, damit sie gut formbar sind und beim Backen nicht verlaufen. Am besten vor dem Backen noch einmal kurz in den Kühlschrank stellen. Die Kipferln im Backofen etwa 15 Minuten backen (die Kipferln sollen hell bleiben).
  4. Den Vanillezucker in einen tiefen Teller geben. Die Kipferln vom Backblech nehmen und noch warm mit 2 Teelöffeln im Vanillezucker wälzen. Dabei vorsichtig arbeiten, da die Kipferln sehr mürbe sind. Die Kipferln auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen.

Vanillekipferl selber backen: So gelingt’s!

Wunderbar zart und mürbe – gut gelungene Vanillekipferl zergehen auf der Zunge. Doch beim Backen ist Vorsicht geboten, denn sonst zerbröseln oder verlaufen die knusprigen Vanillehörnchen.

Wenn der Teig für die Vanillekipferl bröckelt

Der Vanillekipferl-Teig muss einmal mit den Händen richtig zusammengeknetet werden, sodass sich alle Zutaten gut verbinden. Dann wandert er in den Kühlschrank und kühlt durch, damit er beim Formen nicht so klebt. Wenn er aus dem Kühlschrank kommt, ist er meist sehr hart und lässt sich dann nicht gleich rollen, weil er bröckelt. Dann am besten noch einmal kurz mit den Händen kneten, bis der Teig für das Weihnachtsgebäck wieder geschmeidig ist.

Wenn die Vanillekipferl zerlaufen

Ist der Teig gut gekühlt, verlaufen die Vanillekipferl nicht. Am besten den Teig erst kühlen, dann die Vanillekipferl formen und das Blech mit den fertig geformten Hörnchen noch einmal kühlen (z. B. auf dem Balkon). Wer heiße Hände hat, kühlt sie besser vor dem Formen mit kaltem Wasser.

Es gibt sogar spezielle Vanillekipferl-Bleche, in denen die Form gewahrt bleibt. Damit erspart man sich auch das zeitaufwendige Formen der beliebten Weihnachtsplätzchen. Traditionsbewusste Bäckerinnen rümpfen über solche Hilfsmittel allerdings nur die Nase und formen ihre Vanillehörnchen natürlich auch weiterhin mit den Händen. Sie sehen dann auf dem Plätzchenteller vielleicht nicht ganz perfekt aus, sind aber mit viel Liebe gemacht.

Wenn die Vanillekipferl zerbrechen

Der Teig für die Vanillekipferl muss mit den Händen ordentlich zusammengeknetet werden, so dass sich alle Zutaten gut verbinden. Lasst die Vanillehörnchen außerdem nach dem Backen kurz auskühlen, ehe ihr sie vom Blech nehmt. Mit einer Palette oder einem breiten Messer bugsiert ihr die Vanillekipferl unfallfrei vom Blech. Das Wälzen in Vanillezucker (bzw. Puderzucker) klappt am besten mit zwei Teelöffeln.

Der beste Vanillezucker für Vanillekipferl – selbst gemacht

Eine ausgekratzte Vanilleschote in ein Schraubglas geben, etwa 100 Gramm Zucker darauf schütten, das Glas verschließen, gut schütteln und den Zucker mindestens zwei Wochen ziehen lassen: Fertig ist der selbst gemachte Vanillezucker – ganz ohne künstliche Aromen! Wichtig zum Umrechnen: 8 Gramm entsprechen einem Päckchen Vanillezucker. Wenn die Vanillekipferl noch warm im Vanillezucker gewälzt werden, haftet der Zucker am besten. So sieht das Weihnachtsgebäck auf dem Plätzchenteller besonders schön aus.

Vanillekipferl richtig lagern

Vanillekipferl könnt ihr etwa drei Wochen lagern – am besten in gut schließenden Keksdosen. Wegen ihres intensiven Aromas sollten sie aber getrennt von anderen Plätzchen, Lebkuchen und Co. aufbewahrt werden.

 

Zimtsterne

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Das braucht man:

3 frische Eiweiße

1 Prise Salz

250 g Puderzucker

1,5 EL Zimt

350 g gemahlene Mandeln

0,5 EL Kirsch

Und so wirds gemacht:
1. Eiweiße mit dem Salz steif schlagen.
2. Puderzucker daruntermischen, 6 Esslöffel (ca. 1 dl) als Glasur zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
3. Zimt und Mandeln mischen, mit dem Kirsch zur restlichen Eiweißmasse geben, zu einem Teig zusammenfügen.
Formen:

Teig portionenweise zwischen einem aufgeschnittenen Plastikbeutel oder auf wenig Zucker ca. 1 cm dick auswallen, mit einem Spachtel lösen. Sterne ausstechen, dabei das Förmchen immer wieder in Zucker tauchen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Glasieren / Trocknen:

Wenig Glasur in die Mitte der Sterne geben, mit einem Holzspießchen in die Spitzen ziehen. Bei Raumtemperatur ca. 6 Std. oder über Nacht trocknen.

Backen: ca. 5 Min. in der Mitte des auf 250 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, auf einem Gitter auskühlen.

 

 

PROFITIPPS: Damit Vanillekipferl & Co. auch zu Hause gelingen…

1. Keine Angst vor klebrigem Mürbteig! Zu viel Mehl auf der Arbeitsplatte macht den Teig schnell trocken und die Plätzchen staubig. Wenn es trotzdem klebt, Teig einfach zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen.

2. Plätzchen goldgelb aus dem Ofen holen und dann sofort vom Backblech nehmen. Auf dem heißen Backblech backen sie nach und werden hart.

3. Das Geheimnis perfekter Vanillekipferl: genug Butter. Vor dem Backen gut kühlen.

4. Echte Vanilleschoten sind teuer, schmecken aber deutlich besser als Aroma. Die ausgekratzte Schote nicht wegwerfen! Für selbst gemachten Vanillezucker einfach in ein Glas mit Zucker geben und ein bis zwei Wochen geschlossen ziehen lassen. Oder die Schote in ein Fläschchen mit Wodka legen, um eigenes Vanillearoma herzustellen.

5. Beim Mürbteig darauf achten, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich besser und es bleiben keine Butterstückchen zurück, die beim Backen schmelzen und den Teig durchlöchern.

6. Für besonders weißen Zuckerguss geschlagenes Eiweiß unter den Puderzucker geben.

7. Bei Mandeln und Nüssen immer auf Frische achten! Die Profis empfehlen, immer ganze Nüsse zu kaufen und sie selbst zu mahlen – gemahlene Nüsse verlieren schnell an Aroma. Wer’s besonders intensiv mag, röstet die Nüsse vor dem Mahlen!

8. Vorsicht mit der Backzeit. Jeder Ofen heizt ein bisschen anders, daher zwischendrin kontrollieren, ob die Plätzchen vielleicht schon vorher fertig sind. Bräunen sie ungleichmäßig, einfach das Blech nach der Hälfte der Backzeit drehen.

9. Wer’s gerne bunt mag, aber auf chemische Farben verzichten will, kann auch ganz natürlich färben. Rot: Rote-Bete-Pulver. Grün: Spirulina-Pulver. Gelb: Kurkuma oder Safran.

10. Für eine schöne und vor allem gleichmäßige Zuckerglasur ohne lästige Pinselspuren die Plätzchen nicht bepinseln, sondern in die handwarme Glasur eintauchen. Kurz abtropfen und dann trocknen lassen.

11. Ausstechformen vor der Benutzung kurz in Wasser (oder Mehl) tauchen, dann auf einem Stück Küchenpapier abtropfen lassen – dann bleibt der Teig nicht kleben.

12. Wer den Teig so gleichmäßig wie die Profis ausrollen will, besorgt sich im Baumarkt zwei schmale Kanthölzer. Nudelholz auf den Hölzern ansetzen – dann hat der ausgerollte Teig eine einheitliche Höhe.

13. Bei Zimtsternen die Eiweißglasur immer vor dem Ausstechen auf den Teig streichen – das spart viel Arbeit und sieht im Ergebnis auch schöner aus. Da die Zimtsternmasse ohnehin Eischnee enthält, können die Teigreste auch mit Glasur wieder zusammengeknetet werden. Wird der Teig zu nass, mehr Nüsse einkneten – so machen’s die Profis.

14. Ein Werkzeug, auf das die Feinbäcker nie verzichten würden, ist die Winkelpalette. Damit lassen sich nicht nur Cremes und Glasuren einfach auf dem Gebäck verstreichen, sondern die ausgestochenen Plätzchen auch sicher auf’s Backblech befördern.

15. Die Plätzchen werden – klar – immer nur so gut wie das Rezept. Wer kein seit Generationen erprobtes Rezept hat, probiert’s erst mit einer kleinen Rezeptmenge und passt dann eventuell Mehl-, Butter- und Zuckermenge an.

16. Besonders glänzend wird die Zuckerglasur, wenn die Plätzchen vorher „aprikotiert“ werden: Dafür Aprikosenmarmelade mit Wasser aufkochen und die Oberfläche der Plätzchen bestreichen und kurz antrocknen lassen. Das schließt die Poren im Mürbteig und die Glasur wird glatt und schön glänzend.

17. Damit die Zimtsterne bei der Lagerung nicht hart werden, einen Teil des Zuckers durch Honig ersetzen. Der zieht Wasser an und verhindert so, dass die Plätzchen austrocknen.

18. Für die Lagerung empfehlen die Profis eine Metalldose. Die verschiedenen Sorten sollten allerdings immer getrennt aufbewahrt werden, sonst ziehen zum Beispiel Vanillekipferl Wasser aus der Marmelade der Spitzbuben und werden weich. Sind die Plätzchen doch mal hart geworden, einfach einen (ganzen) ungeschälten Apfel mit in die Dose legen – so werden sie wieder weich.

gesehen bei: http://www.brigitte.de, www.abendzeitung-muenchen.de, http://www.bettibossi.ch

Für alle Erkältungsopfer und alle Suppenliebhaber

Irgendwann erwischt es jetzt (fast) jeden. Wir stecken mitten in der Erkältungszeit – aber mit diesem Klassiker werden Sie sie auch ganz schnell wieder los. Hühnersuppe ist der Klassiker unter den Suppen gegen Erkältung. Und dass sie wirkt, ist millionenfach erprobt. Inzwischen ist wissenschaftlich erwiesen, was Oma schon lange als Hausmittel schätzte. Hühnersuppe blockiert bestimmte weiße Blutkörperchen, die Entzündungen und Schwellungen der Schleimhäute auslösen können. Außerdem versorgt sie uns mit Vitaminen, Eisen und Zink. So stärkt eine Hühnersuppe unser geschwächtes Immunsystem und wir kommen schnell wieder auf die Beine.

Schmeckt übrigens auch ohne Erkältung😉

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Das braucht man:

1 Brathähnchen, Suppenhuhn oder Maishähnchen (ca. 1.200 g)

2 Lorbeerblätter, 5 Pfefferkörner

2 Bund Suppengrün à 500 g

Suppennudeln nach Geschmack, z. B. Fadennudeln

Öl zum Anbraten

Salz, Pfeffer

Und so wird es gemacht:

1
Das Hähnchen waschen und in Salzwasser zusammen mit 2 Lorbeerblättern und 5 Pfefferkörnern ca. 1,5 Std.kochen.
In der Zwischenzeit das Gemüse waschen und putzen: den Sellerie in kleine Würfel schneiden, die Karotten schälen und in Scheiben schneiden, den gewaschenen Porree in Ringe schneiden, die Petersilie fein hacken.
3
Etwas Öl in einem Topf geben, und das Gemüse darin anbraten und mit der Brühe vom Huhn ablöschen; alles ca. 0,5 Std. köcheln lassen, zum Schluss die Nudeln in die Brühe geben und darin „al dente“ kochen.
4
Das Huhn „abpulen“ und das Hühnerfleisch in mundgerechte Stücke schneiden und wieder in die Suppe geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken… Fertig!
Als kleinen Tipp: Wenn man gleich ein bisschen mehr kocht, kann man die Reste portionsweise einfrieren.

(mehr dazu bei www.kochbar.de)

gesehen bei: http://www.kochbar.de, http://www.brigitte.de

Welcher Wein darf es sein?

Der Herbst ist da, es wird früher dunkel und kalt. Was gibt es da Schöneres, als für und mit Freunden gemeinsam zu kochen. Denn: Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Perfekt wird es, wenn das Essen mit dem Wein zusammen eine runde Sache wird.

Wenn man vor dem Weinregal steht, ist die Auswahl riesengroß. Und die Zeit, sich beim Weinhändler ausgiebig beraten zu lassen, ist manchmal knapp. Deshalb haben wir hier ein paar Tipps zusammengetragen – ohne den Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt nämlich mehr als 2.000 Rebsorten weltweit!

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Cabernet Sauvignon 

Passt zu allen kräftigeren Fleischgerichten: also zu Wild in allen Variationen, Wildgeflügel, Rindfleisch (perfekt zu Côte de Boeuf). Aufgrund seines Paprika-Aromas passt er zu Paprika-Gerichten in jeder Form.

Sauvignon Blanc

Asiatische Gerichte mit viel Gemüse, Curry, Zitronengras und Kokosmilch verbinden sich wunderbar mit Sauvignon Blanc. Außerdem ist er ein idealer Begleiter zu Salaten und Gemüsegerichten. Je nach Zubereitung kann er auch zu Fisch, Krusten- und Schalentieren passen. Ein leichter Sauvignon Blanc ist übrigens die ideale Ergänzung zu frischem Ziegenkäse.

Riesling

Wegen seiner Mineralität und weil er etwas salzig schmeckt, ist er der ideale Begleiter zu Fisch- und Meeresfrüchtegerichten. Ein leichter Riesling passt gut zu Austern und Jakobsmuscheln.

Spätburgunder

Passt ideal zu Schmorgerichten wie Osso Bucco, Kalbsbrust, Boeuf Bourguignon, Coq au Vin, Ochsenschwanz. Die Schmoraromen und der mitgekochte Wein unterstützen den Spätburgunder zusätzlich. Ein eleganter roter Burgunder passt auch zu Wildgeflügel und Ente. In Deutschland wird der Spätburgunder auch oft in der leichten Variante (QbA Kabinett) angeboten. Dann passt er zur Brotzeit und zu kräftigen Fischgerichten sowie zu Weißschimmelkäse wie Brie de Meaux, Camembert, Chaource.

Rosé

Zu Pasta ist ein Rosé einfach perfekt – und an einem lauen Sommerabend ist er der ideale Begleiter: er ist leicht, unkompliziert und bekömmlich. Er passt auch zu hellem Geflügel, zu Krustentieren, Pizza oder Ragout. Einen süffigen Rosé griffbereit zu haben, ist also kein Fehler😉

Gewürztraminer

Ein Gewürztraminer macht sich gut zu Terrinen, egal ob Wildterrine, Gänseterrine oder Entenleberterrine. Er passt auch gut zu asiatischen Gerichten und zu Flammkuchen.

Chardonnay

Zu Fischgerichten mit weißer Buttersauce ist Chardonnay unschlagbar. Auch für Pilz- und Geflügelgerichte ist er der perfekte Begleiter, weil er sie erst richtig zur Geltung bringt.

Grauburgunder

Mit seinen würzigen Aromen und hohem Alkoholgehalt harmoniert er hervorragend mit deftigeren Gerichten wie z. B. Eintöpfen, Gerichten mit Linsen, Schweinefleisch.

Grüner Veltliner

Passt gut zu Österreichischen Spezialiäten wie Wiener Schnitzel oder Gerichten mit Knödeln. Er macht sich aber auch sehr gut zu Wokgerichten oder Gerichten mit Kräutersauce.

gesehen bei: brigitte.de

 

Mediterran kochen – sonnenverwöhnt genießen!

Am 11. Oktober lautet das Motto unseres Kochabends „Mediterrane Küche“. Wer sich den Sommer noch etwas „warm“ halten möchte und gleichzeitig großen Wert auf eine gesunde Küche legt, der ist an diesem Abend genau richtig. Es sind noch ein paar Plätze in unserer Kochschule frei!

In zahlreichen Studien ist belegt, dass sich die Mittelmeerküche positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Allerdings sind dabei nicht Pizza oder Steak mit drei Böhnchen gemeint, sondern die traditionelle mediterrane Ernährung: also viel Gemüse, Salat, Hülsenfrüchte, Obst und Vollkornprodukte. Außerdem möglichst oft Olivenöl statt Butter und Fisch statt rotem Fleisch. Ein guter Wein in netter Gesellschaft entspannt und macht das Essen zu einem Genuss! Für Körper und Seele.

Zum Einstimmen, Ausprobieren & Genießen haben wir hier eine Auswahl mediterraner Rezepte zusammengestellt. Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen!

Bruschetta mit Aprikosenfrischkäse und Balsamico-Sirup

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Für diese Vorspeise braucht man:

  • 300 ml Aceto Balsamico
  • 75 g Brauner Rohrzucker
  • 200 g Doppelrahmfrischkäse
  • EL Mineralwasser (mit Kohlensäure)
  • Stängel glatte Petersilie
  • 60 g getrocknete weiche Aprikosen
  • Salz
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • Scheiben Ciabatta
  • 2 EL Olivenöl

Und so wird es gemacht:

  1. Essig und Zucker in einem Topf bei starker Hitze etwa 5-7 Minuten einkochen. Den Sirup abkühlen lassen und beiseite stellen.
  2. Grill vorheizen. Frischkäse und Mineralwasser mit den Quirlen des Handrührers cremig aufschlagen. Petersilie abspülen, trocken schütteln und fein hacken. Aprikosen fein würfeln. Petersilie und Aprikosen unter die Frischkäsecreme rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Brotscheiben unter dem Grill von beiden Seiten rösten und mit Olivenöl bestreichen. Mit dem Aprikosenfrischkäse bestreichen. Zum Essen etwas Sirup darüber träufeln.

 

Gebratene Mini-Pulpos

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  • 250 g Mini Pulpo (küchenfertig)
  • Bund glatte Petersilie
  • Knoblauchzehen
  • rote Chili (klein)
  • Zitrone
  • EL Olivenöl
  • Salz

Und so wird´s gemacht:

  1. Vom Pulpo eventuell noch die Tuben (runder Hinterleib) vom Kopfteil lösen und ausnehmen.Tentakel vorsichtig vom Augenteil lösen (Vorsicht, die Tinte kann spritzen). Alles unter kaltem Wasser gut abspülen und abtropfen lassen.
  2. Petersilie abspülen und trocken schütteln. Die Blätter von den Stielen zupfen und hacken. Knoblauch abziehen und fein würfeln. Chilischote abspülen, entkernen und ebenfalls fein würfeln (mit Küchenhandschuhen arbeiten). Die Zitrone auspressen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Pulpos darin scharf anbraten. Salzen und Knoblauch, Petersilie, Chili und Zitronensaft dazugeben. Alles unter Rühren mischen. Heiß servieren.

 

Puteninvoltini zu Zitronen-Thymian-Polenta

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Das benötigt man für 4 Personen:

  • 4 Putenschnitzel (à ca. 150 g) 
  • Salz 
  • Pfeffer 
  • 4 EL Pesto alla Genovese 
  • 4 Scheiben Parmaschinken 
  • 4 EL Olivenöl 
  • 1/4Gemüsebrühe 
  • 500 ml Milch 
  • 1 EL Butter 
  • Salz 
  • 200Maisgrieß (Polenta) 
  • 6 Stiel(e) Thymian 
  •  geriebene Muskatnuss 
  • 1 EL Zitronensaft 
  • 500Tomaten 
  • 2 EL Weinessig 
  • 1 Prise Zucker 
  • 2  Lauchzwiebeln 
  • Holzspieße 

Und so wird es gemacht:

1. Fleisch waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. 1 EL Pesto auf jedem Schnitzel glatt streichen und je 1 Scheibe Schinken darauflegen. Zu Rouladen rollen und mit Holzspießen feststecken.
2.
2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Röllchen darin unter Wenden ca. 5 Minuten braten. Brühe angießen und in der geschlossenen Pfanne weitere ca. 10 Minuten schmoren. Inzwischen für die Polenta Milch und 500 ml Wasser aufkochen.
3.
Butter und ca. 1 TL Salz zufügen. Grieß einrühren. Ca. 5 Minuten bei schwacher Hitze weiterrühren. Weitere ca. 15 Minuten auf ausgeschalteter Herdplatte zu Ende garen. Thymian waschen, trocken schütteln, Blättchen von den Stielen zupfen.
4.
Polenta mit Muskat, Thymian und Zitronensaft würzen. Für den Salat Tomaten waschen, putzen und grob würfeln. Mit Essig, Zucker, Salz und Pfeffer würzen. 2 EL Öl darunterschlagen. Lauchzwiebeln putzen, waschen und in dünne Ringe schneiden.
5.
Lauchzwiebeln und Vinaigrette zu den Tomaten geben und unterheben. Rouladen in Scheiben schneiden. Rouladen, Polenta und Tomatensalat auf Tellern anrichten.

 

Crème brûlée mit Orange

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Für 6-8 Portionen braucht man:

9 Ei(er), davon das Eigelb
250 ml Milch
500 ml Sahne
150 g Zucker
1 cl Grand Marnier
1/2 Orange(n), unbehandelt, Zesten davon
25 g Rohrzucker

Und so geht´s:

Eigelb mit Zucker glatt rühren. Milch und Sahne zusammen mit den Orangenschalenzesten erwärmen und ziehen lassen, durch ein feines Sieb seihen. Zu der Eiermasse geben und den Grand Manier unterrühren. Den entstandenen Schaum abschöpfen, in 6-8 Förmchen füllen und bei 120-140 °C, ca. 2,5-3 Stunden im Wasserbad im Ofen garen.

Kalt stellen. Vor dem Servieren den Rohrzucker über die Creme streuen. Diesen mit einer Flamme (Gasbrenner) langsam schmelzen. Hierbei ist etwas Geduld  notwendig, denn zu dicht darf man mit der Flamme nicht an den Zucker gehen.

Gutes Gelingen und guten Appetit wünscht Specht Küchen!

gesehen bei: http://www.brigitte.de, http://www.lecker.de, http://www.chefkoch.de

Neue Termine für unsere Kochschule!

Bei uns haben Sie die Gelegenheit, gemeinsam mit anderen Ihre Leidenschaft für Küchen, kochen und leben zu teilen. Lernen Sie viele Tipps und Tricks rund um das anspruchsvolle Kochen kennen. Erleben Sie hautnah, wie man mit den vielen innovativen Möglichkeiten der modernen Einbaugeräte die hohe Kunst des Kochens auf „leckere“ Weise interpretieren kann.

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Viele unserer Kunden haben schon einmal einen Kochabend in unserem Küchenhaus miterlebt: mit professioneller Anleitung und anderen Kochbegeisterten sind unsere Kochschultermine immer ein kulinarischer und geselliger Genuss! Wir bieten Abende zu ganz unterschiedlichen Themen an – siehe unten und auf unserer Website: http://www.specht-kuechen.de/kochschule_termine.html

Wenn Sie 6 Freunde oder mehr zusammentrommeln, können wir mit Ihnen auch gerne einen individuellen Termin vereinbaren. Insgesamt ist die Teilnehmerzahl auf 12 Personen begrenzt.

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Knaller-Angebote am Wochenende: SPECHT hat Sonntag geöffnet!

Vom 22.-25. September findet bei uns eine Küchen-Sonder-Aktion statt. Beim Kauf einer freigeplanten Küche ab 3.500,- Euro Auftragswert gibt es einen Miele-Geschirrspüler G4263ScVi Active im Wert von 759,- gratis dazu!
Damit wir uns für unsere Kunden Zeit nehmen können, sollten sie am besten vorab anrufen unter 02307/968612, um einen persönlichen Planungstermin zu vereinbaren.
Außerdem gibt es bis zu 50% Rabatt auf jede frei geplante Küche sowie 10% Rabatt obendrauf (ab einem Einkaufswert von 1.500,- Euro). Wie immer bieten wir unseren Kunden an, die neue Küche zinsfrei über bis zu 72 Monate zu finanzieren. Lieferung und Montage sind gratis! Wer also von einer neuen Küche träumt, sollte unbedingt vorbeikommen und kann sich diesen Wunsch noch vor der Weihnachtszeit erfüllen und den Advent in vollen Zügen genießen. Wir wünschen unseren Kunden viel Spaß beim Planen.
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Die Früchte des Sommers ernten

Die Marktstände sind gespickt mit heimischem Obst: jetzt ist die richtige Zeit um Obstkuchen mit frischen Früchten zu backen. Die Auswahl ist groß – und manche Rezepte lassen sich auch variieren, wie zum Beispiel unsere Aprikostentarte: die schmeckt auch toll mit Pfirsichen oder Feigen. Die Brombeerbiskuitroulade ist ein Hingucker auf jedem Kaffeetisch und mit dem Pflaumenkuchen (der auch mit Äpfeln köstlich schmeckt :-)) vom Blech lassen sich gleich viele Gäste verköstigen. Das Rezept vom Pflaumenkuchen ist übrigens ohne Hefeteig. So gelingt es noch einfacher und vor allem schneller!

Viel Spaß beim Ausprobieren und vor allem beim Genießen!

brombeerbiskuitrolle

Brombeer-Biskuitrolle

 

Das braucht ihr für den Biskuit:

 

  • 90g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Bio-Eier
  • 60 g Mehl
  • 45 g Speisestärke
  • 1,5 TL Weinsteinbackpulver
  • Öl (fürs Backblech)
  • 1,5 EL Zucker (zum Stürzen)

Zutaten für die Füllung und Deko:

  • 250 g Brombeeren
  • Limette
  • 400 g Konditorsahne (35 % Fett)
  • Gramm Zucker
  • Päckchen Sahnefestiger
  • EL Brombeer-Cassis Fruchtaufstrich (z. B. von d´arbo)

Und so geht´s:

  1. Für den Biskuit Zucker, Salz und Eier am besten in der Küchenmaschine mit dem Schneebesen mindestens 8 Minuten cremig-weiß aufschlagen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen. Die Mehlmischung in 3-4 Portionen auf die Eimasse sieben und mit dem Schneebesen locker unterheben.
  2. Den Backofen auf 190° C, Umluft 170° C, Gas Stufe 3-4 vorheizen.
  3. Ein Backblech mit wenig Öl fetten und mit Backpapier auslegen. Den Biskuit-Teig darauf verteilen und glatt streichen. Den Biskuit im heißen Ofen auf der zweiten Schiene von unten in etwa 9-10 Minuten hellbraun backen.
  4. Ein sauberes Geschirrtuch mit dem Zucker bestreuen. Den gebackenen Biskuit auf das Geschirrtuch stürzen. Das Blech abnehmen und nun das Backpapier dünn mit kaltem Wasser bestreichen. Backpapier nach etwa 20 Sekunden vorsichtig abziehen. Biskuitplatte sofort zusammen mit dem Küchentuch aufrollen und vollständig abkühlen lassen.
  5. Für Füllung und Deko: Brombeeren abspülen, verlesen und größere Früchte halbieren. Limette heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben. Sahne mit 1 EL Zucker und Sahnefestiger nach Packungsanweisung steif schlagen und die Hälfte der Limettenschale untermischen.
  6. Die abgekühlte Biskuit-Platte wieder entrollen und mit 2 EL Brombeeraufstrich bestreichen. Die Hälfte der Schlagsahne daraufstreichen und 150 g Brombeeren im unteren Teigdrittel auf der Sahne verteilen. Den Biskuit samt Füllung mithilfe des Geschirrtuchs vorsichtig aufrollen und am besten mit der letzten Umdrehung auf eine Kuchenplatte rollen, sodass die „Nahtstelle” am Ende unten auf der Platte liegt.
  7. 1 EL Brombeeraufstrich und die restliche Sahne verrühren. Die Biskuitrolle rundherum damit bestreichen und für mindestens 1 Stunde kalt stellen.
  8. Restliche Brombeeren und restlichen Brombeeraufstrich vorsichtig verrühren und auf der Rolle verteilen. Mit der restlichen Limettenschale bestreuen, in Scheiben schneiden und servieren.

 

 

aprikosentarte
Frische Aprikosen und Lavendel passen gut zusammen. Aber auch Pfirsiche, Feigen oder Trauben können Sie für die Tarte nehmen.

Aprikostentarte

Das braucht ihr für eine Tarteform von 30 cm Durchmesser:

1/2 unbehandelte Zitrone
200 g Mehl
3 EL Zucker
Salz
100 g kalte Butter
1 Eigelb
250 g Crème fraîche
800 g Aprikosen
6 bis 8 Zweige Lavendel mit Blüten
4 EL Lavendelhonig
2 EL Butter
2 EL Pinienkerne
1 Ei

Und so geht´s:

  1. Zitronenschale abreiben und mit Mehl, Zucker, einer kräftigen Prise Salz, Butter in kleinen Stücken, Eigelb und einem Esslöffel Crème fraîche verkneten. Teig zur Kugel formen und zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie rund und dünn ausrollen. Die Tarteform mit dem Teig auskleiden und für 30 Minuten ins Tiefkühlfach stellen.
  2. Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Lavendel waschen, Blüten abschneiden, die Blätter abzupfen und grob hacken.
  3. Backofen auf 220° C vorheizen (Umluft: 200° C). Zwei Esslöffel Honig mit gehacktem Lavendel in der Butter schmelzen. Aprikosen darin bei schwacher Hitze etwa drei Minuten offen garen. Umdrehen und weitere drei Minuten garen. Abkühlen lassen. Inzwischen Pinienkerne goldgelb rösten, sehr fein hacken.
  4. Teig im heißen Ofen (Mitte) etwa 15 Minuten vorbacken. Ei mit den Pinienkernen und einem Esslöffel Crème fraîche verrühren. Eimasse auf dem vorgebackenen Teig verstreichen und mit den Aprikosen belegen. Lavendelblüten dazwischen verteilen. Alles noch einmal etwa 20 Minuten backen, die Tarte abkühlen lassen.
  5. Zum Servieren die übrige Crème fraîche mit dem restlichen Honig verrühren und in Tupfen auf der Tarte verteilen.

 

 

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Pflaumenkuchen vom Blech mit Streuseln 

Das braucht ihr:

125 g Butter

150 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

2 Eier

500 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

250 ml Milch

1,5 kg Zwetschgen

Für die Streusel:

150 g kalte Butter

200 g Mehl

120 g Zucker

1 Prise Salz

1 TL Zimt

Fett für das Blech

Und so wird´s gemacht:

 

  1. Für den Rührteig einfach Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier mit dem Mixer schaumig rühren. Danach Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch dazugeben bis ein cremiger Teig entsteht. Die Masse auf ein gefettetes Backblech geben.
  2. Die Früchte waschen, trocknen(!) und die Steine entfernen. Danach dicht aufrecht auf den Teig „stellen“.
  3. Anschließend die Streusel herstellen: Dafür die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und mit Mehl, Zucker, Salz und Zimt in eine Schüssel füllen. Dann den Inhalt mit den Fingerspitzen zerreiben und leicht zusammendrücken, bis mittelgroße Streusel entstehen. Nicht zu lange bearbeiten, da die Butter sonst zu weich und klebrig wird!
  4. Die Streusel auf den belegten Pflaumenkuchen bröseln und bei 200° C ca. 45 Minuten im Backofen backen. Durch das Backen werden selbst unreife Früchte süß.

gesehen bei: frankreich-sued.de, brigitte.de, chefkoch.de