Noch zu schaffen: Adventskalender selber basteln!

Bei diesen warmen Temperaturen kann man es kaum glauben, aber in wenigen Tagen beginnt der Dezember – und der lässt sich bekanntlich mit 24 Türchen noch mehr genießen. Zum Füllen haben wir ein paar Tipps – und für die Optik auch 😉

Ganz schön dekorativ – und ein wahrer Hingucker für die ganze Adventszeit:

Farbenfroh und freundlich – die 24 bunten Kuverts sorgen für gute Laune schon beim Angucken!

Das sieht schon ganz schön nach Heiligabend aus … und es gibt Platz für verschiedene Geschenke-Größen 🙂

Simply good. Das Rollenhaus mit Schornstein…

Und das kann man hineinfüllen – je nach Größe!

  • Gutscheine
  • selbstgebackene Plätzchen
  • weihnachtliche Tee-Sorten für Genuss-Auszeiten
  • Taschenbuch
  • gemeinsame Aktivitäten
  • ausgefüllter Lottoschein
  • (Liebes-)Briefe
  • 24 nette Komplimente
  • Kartensets
  • (Liebes-)Gedichte
  • 24 Witze
  • Kuschelsocken
  • Playlist mit Songs, die euch etwas bedeuten
  • Taschenwärmer
  • Badesalze
  • Eintrittskarten
  • Massageöl
  • Kindheitserinnerungen (Süßigkeiten, Spielzeug)
  • Trinkschokolade
  • Holzspielzeuge
  • individueller Baumschmuck
  • Geschenke aus der Küche (z. B. ein kleines Marmeladenglas oder eine Kuchenmsichung)
  • kleine Flaschen mit Lieblingsgetränk
  • Gewürzmischungen für Weihnachten
  • Fotopuzzle (Puzzleteile auf die einzelnen Tage verteilen)
  • Lieblingssüßigkeiten

Viel Spaß beim Basteln und Befüllen – und einen guten Start in die Adventszeit wünscht Ihnen das Specht-Team!

gesehen bei: http://www.brigitte.de, http://www.pinterest.de

 

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Zeit für eine köstliche heiße Schokolade

Von den klassisch grauen, feucht-kalten Novembertagen haben wir nun den ersten Vorgeschmack bekommen. Manche mögen diese Jahreszeit, weil man es sich zu Hause richtig gemütlich machen kann, andere sehnen sich nach mehr Sonne und Wärme.

Mit unseren Rezepten für köstliche selbst gekochte heiße Schokoladen können wir jedenfalls unsere Seele streicheln – und unser Hüftgold 😉

Heiße Schokolade

Man braucht für 2 Portionen:

250 ml Milch

150 ml Sahne

75 g Zartbitter Schokolade, gehackt

1 Vanilleschote, aufgeschlitzt

2 TL Zucker

evtl. Schokoraspel oder Kakaopulver oder geschlagene Sahne

Milch, Sahne, Schokolade, Vanilleschote und Zucker in einen Topf geben und unter Rühren langsam erhitzen. Warten, bis die Schokolade geschmolzen und das Ganze cremig ist. Anschließend in Tassen füllen und ggf. mit Schokoraspeln, Kakaopulver oder geschlagener Sahne verzieren.
Das lässt das Schokoherz höher schlagen.

 

Heiße weiße Schokolade

Man braucht für 4 Portionen:

750 ml Milch

250 g Schokolade, weiße Vollmilch

2 EL Likör (Kaffeelikör, z. B. Kahlua)

125 ml Sahne

Zimt, gemahlen zum Servieren

Die Milch in einem Topf zum Kochen bringen und vom Herd nehmen. Die Schokolade in Stücke brechen und zur heißen Milch geben. So lange rühren, bis diese geschmolzen ist. Hat man noch Stücke drin, einfach alles nochmals erhitzen.
Dann den Kaffeelikör unterrühren und in 4 hitzebeständige Gläser füllen. Die Sahne cremig rühren (aber nicht fest) und gleichmäßig verteilt auf die Schokoladenmilch geben. Jeweils mit etwas Zimtpulver bestreuen und gleich servieren.

 

Heiße Espresso-Schokolade / Für alle, die auf den Kaffee-Kick nicht verzichten wollen

Für 6 Portionen braucht man:

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 400 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 2 TL Instant Espresso
  • ¼ TL Kardamom gemahlen
  • ¼ TL Lebkuchengewürz
  •  Kardamom zum Bestäuben
Die Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit Milch, Zucker, Espressopulver, Kardamom und Lebkuchengewürz erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist.
Heiße Schokolade in kleine Tassen gießen und mit etwas Kardamom bestäuben. Sofort servieren.
Gutes Gelingen und Gute-Schoko-Laune!

Kürbisgeister selber schnitzen

Da haben wir wohl alle Freude dran: einen Kürbis nach unseren eigenen Ideen zu bearbeiten – und ihn anschließend vor die Tür oder mit einer Kerze in den Garten zu stellen. Hier ein paar Tipps, damit es gut gelingt.

Kürbis schnitzen – so geht’s:

Schritt 1: Die Wahl des richtigen Kürbisses

Am besten lassen sich die klassischen Halloween-Kürbisse bearbeiten, denn ihre Schale ist nicht so hart und somit leichter zu bearbeiten. Außerdem haben sie eine gute Größe und können gut aufgestellt werden. Schmackhaft sind sie aber nicht!

Grundsätzlich kann auch ein Hokkaidokürbis verwendet werden. Das ist aber wirklich ein hartes „Brot“ – für Kinder nicht geeignet. Butternutkürbisse eignen sich auch nur bedingt, denn ihre Form eignet sich nicht so gut zum Aufstellen … und Muskatkürbisse sind meist sehr groß – und zum Schnitzen braucht man ja ein ganzes Exemplar!

 

Mit diesem Werkzeug können man starten. Es gibt auch richtige Kürbis-Schnitz-Sets, mit denen es noch komfortabler geht. Man kann auch eine kleine Säge verwenden – zum Beispiel vom Taschenmesser.

Schritt 2: Aushöhlen

Schneiden/Sägen Sie den Deckel ab, zum Beispiel auch in Zickzack-Linien. Höhlen Sie anschließend den Kürbis mit einem großen Löffel so weit aus, dass eine etwa zwei Zentimeter dicke Wand stehen bleibt.

Schnitt 3: Aufmalen

Bevor Sie zum Messer greifen, zeichnen Sie ein Gesicht auf den ausgehöhlten Kürbis. So können Sie es noch verändern, wenn es Ihnen nicht gefällt. (Mit Nagellackentferner lässt es sich noch gut korrigieren 😉 Vorlagen für freundliche, gruselige und tierische Kürbisgesichter gibt es im Internet zu finden. Sich zu entscheiden, ist gar nicht so einfach!

Schnitt 4: Ausschneiden

Schneiden Sie mit einem scharfen, langen Messer das Gesicht entlang der Linien aus. Fangen Sie mit den geraden Schnitten an. So können Sie etwas üben und dann auch die schwierigen Schnitte meistern.

Schritt 5: So hält sich der Kürbis

Nach etwa zwei Wochen fängt der Kürbis an zu faulen. Der Prozess lässt sich für ein paar Tage aufhalten, wenn Sie ihn draußen aufstellen und ein bisschen Sägemehl in sein Inneres streuen – das saugt die Flüssigkeit auf.

Schritt 6: die Kerze

Um die Kerze vor Wind zu schützen, stellen Sie sie im Kürbis in ein kleines Glas. So haben Windböen keine Chance. Schon gewusst? Auch wenn der Kürbis wie ein Gemüse behandelt wird, botanisch gesehen ist er eine Beere. Sein Fruchtfleisch ist reich an Kalium und Beta-Carotin, die Kerne enthalten viele ungesättigte Fettsäuren.

 

Und hier noch was für Profis …

gesehen bei: eatsmarter.de, talu.de, momsblog.de, gutefrage.net

Kürbis – von der Suppe bis zur herbstlichen Deko

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Sie sind nicht nur dekorativ, manche Exemplare außerdem sehr schmackhaft. Hier haben wir einige leckere Rezepte zusammengestellt – ergänzt um die passende Herbstdeko 🙂

Viel Spaß beim Kochen, Genießen, Dekorieren!

Kürbis-Spinat-Stew mit Raita

  • 500 Gramm Hokkaido
  • Lauch (250 Gramm)
  • Tomate (reif, 75 Gramm)
  • 30 Gramm Ingwer (frisch)
  • rote Zwiebeln
  • Knoblauchzehe
  • EL Kokosöl
  • EL Currypaste (gelb)
  • TL Instant Gemüsebrühe
  • Dose Kokosmilch (ungesüßt, 400 Milliliter )
  • Dose Kichererbsen (280 Gramm)
  • 180 Gramm Blattspinat (frisch)
  • 0,5 Bund Koriander
  • 200 Gramm Magerjoghurt (1,5% Fett)
  • EL Mineralwasser
  • Salz
  • Kreuzkümmel (gemahlen, Kreuzkümmel)
  1. Kürbis halbieren, entkernen, abspülen und das Fruchtfleisch in grobe Würfel schneiden. Porree in 1 cm dicke Ringe schneiden. Tomate fein hacken.
  2. Schale vom Ingwer dünn abschaben, 1 Zwiebel und Knoblauch abziehen, alles fein hacken und im Kokosöl bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Currypaste dazugeben und kurz mit andünsten. 100 ml Wasser, Gemüsebrühepulver und Kokosmilch dazugeben und glatt rühren.
  3. Kürbis, Tomate und Porree zufügen. Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze 20 Minuten zugedeckt kochen. Abgetropfte Kichererbsen in den letzten 10 Minuten mitkochen lassen.
  4. Spinat putzen, gründlich abspülen und abtropfen. Restliche Zwiebel abziehen. Zwiebel und Koriander fein hacken, mit Joghurt und Mineralwasser verrühren. Joghurt mit Salz und Kumin würzen.
  5. Stew eventuell mit Salz und etwas Limettensaft abschmecken. Den Spinat kurz unterrühren und sofort mit gewürztem Joghurt (indisch: Raita) anrichten.

Kürbis-Club-Sandwich

Fingerfood für Partys oder als Hauptgericht: Club-Sandwich mit Kürbis, Bratspeck, Hähnchenschnitzeln, Mayonnaise, Magerquark, Senf und Rucola.

Das braucht man für 4 Sandwichs:

300 g Kürbis, z. B: Muskat

Salz, Pfeffer

100g Bratspeck, 12 Scheiben

2 Hähnchenschnitzel à ca. 180 g

40 g Mayonnaise

20 g grobkörniger Senf

30 g Magerquark

12 Scheiben Toastbrot

50 g Rucola

Und so wird´s gemacht:
Kürbis in Scheiben à ca. 0,5 cm schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Speck in einer Bratpfanne knusprig braten. Herausheben und auf Haushaltspapier abtropfen lassen. Kürbis im Speckfett anbraten. Herausnehmen und warm halten. Poulet würzen. In derselben Pfanne bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten durchbraten. Warmhalten.

Mayonnaise, Senf und Quark mischen. Pfanne ausreiben, Toastscheiben darin rösten. Poulet in feine Scheiben schneiden. Pro Sandwich 2 Toastscheiben mit Mayonnaise-Quark bestreichen. Je mit Kürbis, Speck, Poulet und Rucola belegen. Toasts aufeinanderschichten und mit Brotscheibe zudecken. Mit zwei Holzspießen fixieren. Diagonal halbieren und servieren. Dazu passen Kartoffel-Chips.

 

Buntes Herbstgemüse vom Blech

Das braucht man für die Fettpfanne:

500 g Rote Beete

Salz, frisch gemahlener Pfeffer

etwas 15 EL Olivenöl

ca. 1 kg Hokkaidokürbis

Fenchel

2 Maiskoblen

2 Bund Frühlingszwiebeln

2 unbehandelte Zitronen

4 Zweige Rosmarin

4 Zweige frischer Thymian

Marinade:

100 ml Olivenöl

7 EL Essig, z. B. Himbeeressig

2 TL Zucker

Salz, frisch gemahlener Pfeffer

1 TL geriebene Zitronenschale

So wird´s gemacht:

Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: etwa 200°C / Heißluft: etwa 180°C.

Rote Bete schälen, vierteln, mit Salz und Pfeffer würzen und mit 3 EL Olivenöl vermischen. Kürbis waschen, in Spalten schneiden, Kerne entfernen, in Stücke schneiden und mit Salz, Pfeffer und 3 EL Olivenöl vermischen. Rote Bete und Kürbis jeweils in einer Reihe in die Fettpfanne legen und ins untere Drittel des Backofens schieben. Garzeit ca. 30 Minuten.

Garzeit: etwa 30 Min.

Inzwischen das weitere Gemüse vorbereiten: Fenchel putzen und in Streifen schneiden. Das Grün der Maiskolben abziehen und die Kolben in 3 cm dicke Scheiben schneiden. Fenchel und Mais parallel in kochendem Salzwasser etwa 5 Min. vorgaren. Dann getrennt auf einem Sieb abtropfen lassen. Fenchel und Mais mit Salz, Pfeffer würzen und jeweils mit 3 EL Öl vermischen. Zitronen waschen, in Viertel schneiden und mit den Rosmarin- und Thymianzweigen vermischen. Frühlingszwiebeln waschen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit 3 EL Öl vermischen.

Marinade:

Olivenöl, Essig, Zucker, Gewürze und Finesse in einer Schüssel verrühren.

Das vorbereitete Gemüse in weiteren Reihen in die Fettpfanne geben und weitergaren. 5 Min. vor Garzeitende die Marinade über dem Gemüse verteilen.

Einschub: unteres Drittel

Garzeit: etwa 25 Min.

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Die bunte Herbstküche

Die ersten Blätter fallen und mit etwas Glück können wir noch warme Sonnenstrahlen einfangen. Genauso kann es aber schon kühl und nass werden – die richtige Zeit zum gemütlichen Beisammensein bei einem herzhaften Herbstgericht. Die Palette hat jetzt mit farbenfrohem Gemüse und Obst viel zu bieten. Eine Auswahl an unterschiedlichsten Rezepten haben wir hier zusammengetragen.

Gebratene Geflügelleber mit Trauben

Das braucht man für 4 Personen:

  • 150 g Feldsalat
  • 100 g rote Weintrauben, kernlos
  • Schalotte
  • TL Senf (mittelscharf)
  • 50 ml Traubensaft (roter)
  • EL Weißweinessig (mild)
  • EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • Zucker (evtl. etwas)
  • 30 g Walnüsse
  • 400 g Geflügelleber (küchenfertig geputzt)
  • EL Mehl
  • EL Butter

So wird es gemacht:

  1. Feldsalat putzen, abspülen und trocken schleudern. Weintrauben abspülen und eventuell halbieren. Schalotte schälen und fein würfeln.
  2. Senf, Traubensaft, Essig und 4 EL Öl zu einer Vinaigrette verrühren, mit Salz, Pfeffer und eventuell Zucker würzen. Walnüsse hacken.
  3. Leber abspülen, trocknen, in 3 cm große Stücke schneiden, in Mehl wenden. Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen. Leber darin bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten rundherum braun anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und aus der Pfanne nehmen. Butter, Schalotte und Nüsse in die Pfanne geben, 1-2 Minuten anbraten. Trauben und Leber dazugeben und kurz erwärmen.
  4. Salat und Leber auf Tellern anrichten, mit der Vinaigrette beträufeln und servieren.

 

Käseknödel mit Mohnbutter

Das braucht man:

  • Rote Bete (à 100 g)
  • Salz
  • Brötchen (am besten 2-3 Tage alt; 300 g)
  • 100 g Schalotte
  • Bund glatte Petersilie
  • 150 ml Milch
  • Muskat (frisch gerieben)
  • 150 g Butter
  • 120 g Bergkäse (kräftig)
  • Eier
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • EL Aceto Balsamico (alter)
  • EL Olivenöl
  • EL Mohn (gemahlen)
  • Spritzer Zitronensaft

So wird´s gemacht:

  1. Rote Bete abspülen und in kochendem Salzwasser 30-40 Minuten gar kochen. Dann abgießen und abkühlen lassen.
  2. Brötchen in schmale Stücke schneiden. Schalotten abziehen und fein würfeln. Petersilie abspülen, trocken schütteln, Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Die Milch in einem Topf erhitzen und mit Salz und Muskat würzen.
  3. 30 g Butter zerlassen und die Schalotten darin bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten glasig dünsten. Petersilie, bis auf 1 EL zum Bestreuen, dazugeben. Alles kurz mischen und zusammen mit der heißen Milch zu den Brötchen geben, kurz mischen. Einen Teller direkt auf die Knödelmasse legen (damit die Brötchenstücke nicht aufschwimmen) und 30 Minuten quellen lassen.
  4. Den Käse in 8 Stücke schneiden. In einem großen Topf Salzwasser aufkochen. Eier zur Knödelmasse geben, mit den Händen gut untermischen und den Teig in 8 Portionen teilen. Jede Portion mit den Händen etwas flach drücken, mit einem Stück Käse füllen, dann zu runden Knödeln formen und gut zusammendrücken. Die Knödel in das kochende Salzwasser gleiten lassen, die Hitze sofort reduzieren und die Knödel darin 15 Minuten gar ziehen lassen (nicht kochen).
  5. Rote Bete am besten mit Küchenhandschuhen schälen, in Stücke schneiden, mit Salz, Pfeffer, Essig und Olivenöl würzen.
  6. Die restliche Butter erhitzen und aufschäumen, Mohn, etwas Salz und einen Spritzer Zitronensaft dazugeben.
  7. Die Käseknödel mit einer Schaumkelle vorsichtig aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen und zusammen mit der roten Bete auf Tellern anrichten. Etwas Mohnbutter darübergießen und mit der restlichen Petersilie bestreut servieren.

 

Herbströsti mit Speck und Birnen

Das braucht man für 4 Personen:

1,2 kg fest kochende Kartoffeln vom Vortag, geschält

0,75 TL Salz

Pfeffer aus der Mühle, 2 Messerspitzen Muskat

200 g Speckwürfel

2 Zwiebel in Streifen

2 Birnen, entkernt, geviertelt, in Scheibchen

1/4 TL Salz, Pfeffer aus der Mühle

30 g flüssige Butter

1 Birne mit Stiel, längs in Scheiben, Kerngehäuse ausgestochen

Bratbutter

So wird´s gemacht:

  • Die Kartoffeln an der Röstiraffel reiben, würzen.Den Speck in einer Bratpfanne bei mittlerer Hitze langsam knusprig braten, herausnehmen, auf Haushaltpapier abtropfen. Hitze reduzieren, Zwiebeln und Birnen in derselben Pfanne ca. 5 Min. dämpfen, würzen. Mit der Hälfte des Specks und den Kartoffeln mischen, in das vorbereitete Blech verteilen. Butter darüber träufeln.
  • Form: für ein Backblech von ca. 30 cm Ø, gefettet
  • Braten: ca. 20 Min. in der Mitte des auf 240 Grad vorgeheizten Ofens. In der Zwischenzeit Birnenscheiben in der warmen Bratbutter beidseitig kurz braten. Rösti herausnehmen, restlichen Speck und Birnenscheiben darauf verteilen, ca. 5 Min. fertig backen.

 

Apfelcrumble à la Tim Mälzer

Das braucht man für 4 Personen:

4 mittelgroße Äpfel

4 TL Zitronensaft

6 Messerspitzen Zimt

4 EL Honig

4 EL getrocknete Cranberries

10 g weiche Butter

60 g kalte Butter

2 EL Mehl

2 EL Haferflocken

2 gestrichene EL Zucker

2 Prisen Salz

Und so wird´s gemacht:

Die Äpfel schälen, vierteln entkernen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Mit Zitronenensaft, Zimtpulver, Honig und den Cranberries vermischen und in eine gefettete Auflaufform oder kleine feuerfeste Förmchen füllen. Die Butterflöckchen mit Mehl, Haferflocken, Zucker und Salz mit dem Knethacken eines Handrührgerätes oder den Händen zu groben Streuseln kneten. Über die Äpfel krümeln und im vorgeheizten Backofen auf der zweiten Schiene von unten bei 190°C ( Umluft 170°C ) ca. 30 min backen.

Wir wünschen gutes Gelingen und natürlich guten Appetit 🙂

gesehen bei: http://www.brigitte.de, http://www.bettybossi.ch, http://www.kochbar.de

Lieblingsfotos gekonnt präsentieren

Die Urlaubszeit ist für die meisten von uns nun vorbei. Zurück in den eigenen vier Wänden verspüren viele eine Lust und einen Elan, an der Einrichtung/Dekoration etwas zu verändern. Liegt es an der Erholung, an den Inspirationen im Urlaub oder daran, dass wir voller neuer Eindrücke und unser Handy/Foto voller neuer Aufnahmen stecken? Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus all diesen Komponenten.

Hier haben wir eine Auswahl an Vorschlägen zusammengetragen, wie man mit einer Portion Kreativität den Urlaub präsent bleiben lässt.

Wer mag sie nicht? Bilder vom Meer, das Rauschen dazu haben wir im Ohr. Einfach in unterschiedlichen Größen abziehen lassen und mit Klammern so nebeneinander hängen, dass der Horizont auf einer Linie verläuft. Ein bisschen Treibholz daneben stellen – und die Deko steht 🙂

Denkbar einfach – und somit in jeder Wohnung umsetzbar. Einfach Metallschnüre kaufen (gibt´s als Meterware im Baumarkt) und Fotos mit kleinen Magneten anbringen. Wer´s besonders schön haben will, setzt die Wand farbig ab…

Oder: Die Bilder mit Schnüren an ein Treibholz hängen…

Kein Platz für Fotos?! Selbst die kleinste Ecke kann zur Lieblingsecke mutieren:

Wer seine Erinnerungen am liebsten immer dabei hat, lässt sich sein Urlaubsmotiv einfach auf eine Tasche drucken…

gesehen bei: livingathome.de, pinterest.de

Drei gute Gründe für die Urlaubsküche

Ein feiner Essensgeruch steigt einem in die Nase und weckt bei uns bestimmte Assoziationen. Unsere Urlaubsrezepte sind wahre Urlaubsverlängerer, denn sie halten unsere Erinnerungen an die schönsten Tage im Jahr wach. Wer es nicht erwarten kann, der stimmt sich kulinarisch schon vorab ein, denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Und wer das Fernweh nicht ertragen kann, kocht einfach mit diesen tollen Rezepten dagegen an. Augen zu – und genießen!

 

Paella

An Feiertagen stehen spanische Hausherren selbst am Ofen und bereiten die Paella zu. Die ursprüngliche Paella stammt aus der Region Valencia und enthielt neben Huhn auch Aal und Frösche. Heute gehören in eine valencianische Paella Geflügel, Kaninchen und Schweinefleisch, Tomaten, Bohnen, Paprika und Schnecken. Bei uns bekannter sind Paella-Rezepte mit Fisch und Krustentieren. Neben Safran werden gern Kräuter wie Majoran in die Paella gegeben.

Das braucht man:

  • 1 Hähnchen
  • 500 Schweinenacken
  • 14 Miesmuscheln
  • Tintenfischring (TK)
  • Garnelen (groß, TK)
  • 150 g Erben (TK)
  • Knoblauchzehen
  • Paprikaschoten (rot und grün)
  • 3 Tomaten (reif)
  • 1.5 Tassen Reis
  • 3.5 Tassen Hühnerbrühe
  • g Safran
  • etwas Zucker
  • etwas Olivenöl
  • etwas Sonnenblumenöl

Und so wird sie gemacht:

1. Zuerst das Hähnchen in 8 Teile und den Schweinenacken in kleine Teile schneiden. Die Paprika kleinschneiden, die Knoblauchzehen pressen. Dann die Tomaten auf einer Reibe zerkleinern und mit 2 EL Zucker mischen.
2. Paella-Pfanne mit beiden Ölsorten auf mittlerer Hitze anheizen. Jeweils nacheinander Paprika, Schweinefleisch und Hähnchen in die Pfanne geben und in dem Öl goldbraun braten, salzen und pfeffern, herausnehmen und zur Seite stellen. Das dauert insgesamt ca. 1 Stunde.
3. Jetzt die Tintenfische und Garnelen in die Pfanne geben, aber nur ganz kurz anbraten. Saft einer Zitrone dazugeben. Dann wieder herausnehmen.
4. Nun das Fleisch, die Paprika, die gepressten Knoblauchzehen, sowie die geriebenen Tomaten in die Pfanne geben und etwas einkochen lassen.
5. Hühnerbrühe einfüllen, zum Kochen bringen und den Reis dazugeben. Mit Safran würzen, jetzt evtl. nachsalzen. Alles kurz umrühren Dann bei 190°C / 35 Min / Umluft in den Backofen.
6. 10 Min vor Garzeitende die Meeresfrüchte und die Erbsen dazugeben und mitziehen lassen. Ggf. mit Alufolie abdecken. Mit Baguette, Aioli und frischem Salat servieren.
Goldbrasse nach griechischer Art
Die Goldbrasse kommt nicht nur aus dem Mittelmeer, sie schmeckt mediterran zubereitet mit Oliven, Tomaten und Feta einfach köstlich. Die Goldbrasse ist auch unter dem Namen Dorade (französisch), Dorade Royale, Dorada (spanisch) oder Orata (italienisch) bekannt.
Das braucht man für 4 Personen:
ganze Doraden küchenfertig ausgenommen und entschuppt
100 g schwarze, entsteinte Oliven
Bio Zitrone
½ Bund Rosmarin
Frühlingszwiebeln
Dose Pizzatomaten (400 g)
Salz
Pfeffer
Prise Zucker
200 g Feta
EL Parmesan
EL Olivenöl
 
Und so wird es gemacht:
1. Den Ofen auf 200°C vorheizen.
2. Die Doraden waschen und trocken tupfen. Die Oliven halbieren, die Zitrone waschen und die Schale fein abreiben, in Scheiben schneiden. Den Rosmarin waschen und trocken schütteln. Je zwei Zweige und 2-3 Zitronenscheiben in jede Dorade füllen. Die Frühlingszwiebeln waschen und in 3-4 cm lange Stücke schneiden. Die Pizzatomaten in eine Schüssel geben, mit den Frühlingszwiebeln, dem Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer, Zucker und Parmesan mischen. Auf ein geöltes Backblech legen und die Tomatenmischung darüber verteilen. Mit Oliven und zerkrümeltem Feta bestreuen. In den Ofen schieben und bei 200°C ca. 20 Minuten backen.
3. Auf vorgewärmten Fischtellern anrichten und mit Weißbrot servieren.
Ossobucco
Italienisches Schmorgericht mit Beinscheiben und fruchtiger Zitrusnote.
Ossobuco heißt übersetzt „Knochen mit Loch“.
Das braucht man für 4 Personen:
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Möhren
  • 5 Stangen Staudensellerie (mit Grün)
  • 4 Kalbshaxenscheiben à ca. 250 g, 3 cm dick
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Mehl
  • 150 ml Weißwein
  • 2 TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • 2 TL Zitronensaft

Und so wird es gemacht:

  • Zwiebeln halbieren und in Streifen schneiden. Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Möhren putzen, schälen, längs halbieren und in 2 cm große Stücke schneiden. 2 schlanke Stangen Sellerie (mit Grün) beiseitelegen. Restlichen Sellerie putzen und schräg in 1 cm dicke Stücke schneiden.
  • Kalbshaxenscheiben mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einem Bräter erhitzen. Kalbshaxenscheiben darin auf jeder Seite 3 Min. kräftig anbraten und herausnehmen. Zwiebeln, Knoblauch, Möhren- und Selleriestücke in den Bräter geben und bei mittlerer Hitze 3 Minuten braten. Tomatenmark einrühren und kurz mitbraten. alles mit Mehl bestäuben und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen. 300 ml Wasser zugießen und aufkochen. Fleisch zugeben und zugedeckt im heißen Ofen bei 180 Grad auf der mittleren Schiene 1 Stunde schmoren. Dann offen weitere 30 Min. garen (Umluft nicht empfehlenswert).
  • Inzwischen die schlanken Stangen Staudensellerie mit dem Grün fein hacken. Mit Zitronenschale und -saft mischen. Ossobuco mit Salz und Pfeffer nachwürzen und mit der Sellerie-Zitronen-Mischung bestreut servieren.
  • Tipp: Das Fleisch ist durchgegart, wenn es sich einfach vom Knochen lösen lässt und leicht zerfällt.

Gebratener Tofu mit Tamarinden-Sauce und Ananas

Ein herrliches asiatisches Sommergericht, bei dem sich der Tofu mit der Sauce von seiner besten Seite zeigt.

Das braucht man für 3 Personen:

  • EL Sesam (ungeschält)
  • Salz
  • Chilischoten (rote)
  • 35 Gramm Ingwerwurzel
  • EL Tamarindenpaste (saure; aus dem Asia-Laden, siehe Warenkunde; alternativ Zitronensaft)
  • TL Honig
  • EL Sojasauce
  • EL Sonnenblumenöl
  • EL Sesamöl (geröstetes)
  • Packung Tofu („natur“; 400 g, aus dem Asia-Laden)
  • rote Zwiebel (kleine)
  • 300 Gramm Tomaten (gemischte bunte)
  • Baby-Ananas
  • 100 Gramm Babyspinat
  • Bund Koriander
  • Limetten
  • Öl (für die Grillpfanne)

Und so wird es gemacht:

  1. Sesam und 1 gestrichenen TL Salz in einer Pfanne so lange rösten, bis der Sesam zu duften beginnt. Die Mischung in einem Mörser grob zerstoßen.
  2. Chilis putzen, abspülen, eventuell entkernen (dann wird der scharfe Geschmack etwas milder) und fein hacken (mit Küchenhandschuhen arbeiten). Ingwer schälen und auf einer Reibe fein raspeln. Die Hälfte des Sesams, mit Chili, Ingwer, Tamarinden-­Paste, Honig, 4 EL Wasser, Sojasoße, Sonnenblumen­ und Sesamöl verrühren und mit Salz abschmecken.
  3. Tofu trocken tupfen, in Scheiben schneiden und mit der Hälfte der Soße mischen. Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Tomaten abspülen, trocken tupfen, den Stielansatz herausschneiden und das Fruchtfleisch kleiner schneiden. Ananas schälen und die Hälfte davon in knapp 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Restliche Ananas sehr fein würfeln. Spinat und Koriander abspülen und trocken schleudern. Koriander etwas kleiner zupfen.
  4. Eine Grillpfanne sehr stark erhitzen, mit etwas Öl ausstreichen. Die Soße von den Tofuscheiben etwas abstreifen, Tofu in der heißen Pfanne goldbraun braten. Zum Schluss die abgestreifte Soße über die Tofuscheiben in der Pfanne gießen und kurz erhitzen. Vom Herd nehmen.
  5. Spinat, Koriander, Tomaten, Ananasscheiben und ­Ananaswürfel und Zwiebelstreifen anrichten. Die restliche heiße Soße aus der Pfanne und das Sesamsalz darübergeben. Limetten in Spalten schneiden und zum Nachwürzen mit anrichten.