So haben Sie lange Freude an Ihrer Küche

Mit einer Küche ist es ein bisschen wir mit einem Auto oder Fahrrad. Wer lange Freude daran haben möchte, muss sie regelmäßig und vor allem richtig pflegen. 

Ob Sie eine Kunststoff-Küche oder eine Echtholz-Küche haben, es gibt Reinigungsmittel, die Sie in keinem Fall benutzen sollten – dazu gehören scharfe Flüssigreiniger sowie scheuernde Putzmittel. Auch Polituren, Wachse und Lösungsmittel sind zur Reinigung der Küchenoberflächen ungeeignet und schaden mehr als sie nutzen. Bitte benutzen Sie keine Dampfreiniger.

Grundsätzlich gilt:
Küchenmöbel bestehen vorwiegend aus Holz und Holzwerkstoffen, die trotz aufwändiger Versiegelungsverfahren auch später noch gegen Wasser und Wasserdampf geschützt werden müssen.

Reinigung der Schränke

Zum Reinigen der Schränke, Fachböden und der Schubkästen / Auszüge sollten Sie ein leicht feuchtes Tuch in Verbindung mit einem flüssigen Haushaltsreiniger / Glasreiniger verwenden. Nach dem Reinigen die Küchenmöbel stets mit einem weichen
Tuch trockenwischen! Beim Gebrauch von zu nassen Tüchern kann Wasser in Fugen eindringen und zum Aufquellen der Möbel führen. Achten Sie darauf, dass die Dichtkante gelegentlich gereinigt wird. Diese reduziert die Staubbildung im Schrankinneren. Folglich ist eine Spurenbildung im Umfeld der Dichtung völlig normal, da diese wie eine Barriere wirkt.

Scheuernde Mittel bzw. alle Nitro- und Kunstharzverdünnungen oder ähnliche Reiniger sind zur Pflege der Oberflächen nicht geeignet!

Griffe richtig reinigen

Verzichten Sie bei der Reinigung Ihrer Küchenmöbelgriffe auf lösungsmittelhaltige und aluminiumschädigende Substanzen sowie auf Essigreiniger und stahlhaltige Reinigungsmittel, da diese zu einer nicht mehr entfernbaren Fleckenbildung führen
können. Sollten Sie Reiniger verwenden, die mit keinerlei Hinweis ausgestattet sind, probieren Sie diese bitte, auf eigene Gefahr, vorsichtig auf einer kleinen, im Normalgebrauch möglichst nicht einsehbaren Stelle aus.

Pflegehinweise Holz-Fronten, massiv oder furniert

Massivholz-Fronten sind leicht zu pflegen. Die Oberflächen sind mehrfach mit einem hochwertigen Lack versiegelt. Die Reinigung sollten Sie mit einem leicht feuchten Tuch vornehmen. Dabei stets in Holzfaserrichtung wischen, damit eventuelle Verschmutzungen aus den Poren herausgewischt werden. Damit in den Profilen, Ecken und an den Rändern keine Feuchtigkeitsrückstände verbleiben, sollten Sie die Front anschließend trockenreiben. Verunreinigungen dürfen nicht eintrocknen und müssen sofort entfernt werden. Vermeiden Sie auch hier den Gebrauch von zu nassen Tüchern.

Holz darf nicht extrem feuchter oder trockener Luft ausgesetzt werden. Andernfalls kommt es in Bewegung, d. h. es quillt oder schwindet – trotz des sorgfältig aufgebrachten Lackes. Es ist daher wichtig, beim Kochen unbedingt das Dunstabzugsgerät einzuschalten und / oder für eine ausreichende Belüftung zu sorgen.

Nach dem Kochvorgang sollten feucht gewordene Möbelteile unbedingt trockengeputzt werden, um spätere Quellschäden zu vermeiden.

Kunststoff-Fronten

Die kunststoffbeschichteten Fronten lassen sich mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln pflegen. Am besten geht es mit einem weichen Tuch, handwarmem Wasser und etwas Spülmittel.
Verwenden Sie keine polierenden Reinigungsmittel oder harte Schwämme!
Hartnäckige Flecken, wie Fettspritzer, Lack- oder Klebstoffreste, sind mit handelsüblichem Kunststoffreiniger eventuell zu beseitigen. Vor dem ersten Gebrauch dieser Mittel empfiehlt es sich, diese an einer nicht sichtbaren Stelle zu prüfen!
Benutzen Sie keine lösemittelhaltigen Reiniger und keine Dampfreiniger!

Hochglänzende Fronten

Berücksichtigen Sie bitte, dass hoch glänzende und lackierte Fronten nicht trocken gereinigt werden dürfen.

Die Verwendung von schleifenden Reinigungshilfen (Mikrofasertücher, Scheuerschwämme etc.) können zu erhöhter Bildung von Kratzern führen und sind kein Reklamationsgrund. Übliche, durch Sonnen- und Halogen licht erkennbare feine Kratzspuren sind auf den Hochglanzeffekt zurück zuführen und stellen keinen Oberflächen defekt dar.

Verwenden Sie daher am besten ein staubfreies, feuchtes Fensterleder, welches schonend reinigt und auch zum anschließenden Trocknen geeignet ist.

Glas Fronten

Bitte vermeiden Sie, wie Sie das bei allen Gegenständen aus Glas üblicherweise tun, harte Stoßbelastungen an den Fronten beim Umgang mit Geschirr und schweren Kochutensilien, da abgesplittertes Glas zu Verletzungen führen kann und ausgetauscht werden muss. Glasfronten lassen sich am besten mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln oder einem Glasreiniger (wie z. B. für Spiegelflächen) reinigen. Sprühen Sie die Glasfläche wie gewohnt ein und wischen mit einem weichem Tuch nach. Achten Sie darauf, dass keine aggressiven Substanzen oder Flüssigkeiten unter Hochdruck in die Griffbohrung gelangen, da diese zu Beschädigungen am Griffbeschlagssystem führen können.

Verwenden Sie keine polierenden Reinigungsmittel, harten Schwämme, lösemittelhaltigen Reiniger und Dampfreiniger.

Einbaugeräte

Dampf und Hitze

Lassen Sie Dampf und Hitze aus Elektrokleingeräten wie Mikrowelle, Kaffeemaschine, Wasser- oder Eierkocher nicht direkt auf die Möbelteile einwirken! Dampfschwaden bewirken das Aufquellen der Möbelteile.

Arbeitsplatten

Oberflächen: Arbeitsplatten dürfen nicht als Schnittfläche benutzt werden, da Messerschnitte dauerhafte Schäden verursachen. Steingutgeschirr, schwere und scharfkantige Gegenstände können beim Verschieben Kratzspuren hinterlassen, die jedoch nicht auf einen Materialfehler zurückzuführen sind. Außerdem sind trotz strengster Qualitätsvorgaben besonders bei sehr dunklen und hellen Dekoren Gebrauchsspuren je nach Beanspruchung früher sichtbar als bei anderen Dekoren.

Reinigung: Für die Reinigung der Arbeitsplattenoberflächen empfehlen wir grundsätzlich feuchte, weiche Putztücher, die frei von schleifenden Inhalten sind. Zur Reinigung hartnäckiger Verschmutzungen können Spülmittel oder im Einzelfall
Kernseife beigemischt werden. Einweichende Vorgänge können ebenfalls notwendig sein.

Hitze: Das Abstellen von heißem Kochgeschirr direkt vom Kochfeld auf die Arbeitsplatte ist zu vermeiden. Bitte benutzen Sie einen geeigneten Untersatz, da die kurzfristige Topfbodenhitze die Arbeitsplattenoberfläche irreparabel beschädigt.

Wasser: Arbeitsflächen müssen aufgrund vorhandener Fugen vor stehendem Wasser geschützt werden. Tipp: Spülmittelhaltiges Wasser hat ein höheres Kriechvermögen als normales Wasser. Zur Vermeidung von Quellschäden empfehlen wir regelmäßiges Entfernen stehender Wassermengen besonders im Fugenbereich.

Echtholzvorderkante: Sollte Ihre Arbeitsplatte mit einer Massivholz-Vorderkante ausgestattet sein, möchten wir auf eine für Echtholz übliche Vorsorge hinweisen. Vermeiden Sie hohe Belastungen, wie das Anschlagen von Geschirr und Utensilien an der weichen Holzkante.

Einbauspülen und Herdmulden sowie alle nicht genannten Artikel aus rostfreiem Stahl pflegen Sie am besten mit einem Schwamm oder einem Vliestuch unter Verwendung von Spülmittel oder mit den bekannten Spezialpflegemitteln (Edelstahlreiniger, Metall-Polish).

Bei Einbauspülen aus anderen Materialien wie Porzellan, Kunststoff, Acryl-Keramik sowie bei Edelstahlspülen milde Spül- oder Reinigungsmittel verwenden. Scheuernde Reinigungsmittel schaden nur!

Wir wünschen Ihnen mit diesen Tipps lange Freude an Ihrer Küche!

 gesehen bei: nolte-kuechen.de

Kräuterbutter selber machen – vielseitig und unwiderstehlich!

Kräuterbutter lässt sich einfach selber machen – und mit den Zutaten kann man nach Lust und Geschmack variieren. Sie schmeckt toll zu Gegrilltem, zu Fisch, zu Kartoffeln oder Gnocchi, zu Hähnchenbrust und gegrilltem Gemüse. Ein frisch gebackenes Brot mit Kräuterbutter ist eine köstliche Beilage zu Fleisch oder Fisch oder einfach zu einem bunten Salat.

Und so geht`s:

Um Kräuterbutter zu machen, benötigt man natürlich in erster Linie Butter. Bei den „Kräutern“ nehmen ist erlaubt, was schmeckt. Frische Kräuter und Zutaten sind besser als getrocknete oder tiefgekühlte, aber mit denen funktioniert es auch.

Mit diesen Zutaten verleiht Ihr eurer Kräuterbutter Geschmack:

  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • Dill
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Basilikum
  • Lavendel
  • Kümmel
  • Chili
  • Kresse
  • Bärlauch
  • Minze
  • Knoblauch
  • Lachs
  • Anchovis
  • Zitronenzesten
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • Senf
  • Rotwein
  • Curry
  • Paprika
  • Pesto
  • Wasabi

Für diejenigen, die lieber genaue Mengenangaben mögen, hier ein Beispiel, das auf jeden Fall sehr lecker wird: 150 g Butter, 2-3 Zehen Knoblauch (durch eine Presse gedrückt), 1 TL Zitronensaft, 1 Spritzer Worcestersauce, 1/2 TL Salz, 1 Prise weißer Pfeffer, 1/2 Bund Petersilie, 1/2 Bund Basilikum (statt frischer Kräuter kann man auch gut eine gefrorene 8-Kräutermischung verwenden) 

Außerdem benötigt Ihr diese Utensilien, damit es hinterher richtig gut wird:-)

Utensilien zum Selbermachen der Kräuterbutter

Los geht´s:

Nehmt die Butter aus dem Kühlschrank und wartet bis sie Zimmertemperatur hat.
Kräuter oder andere Zutaten für die verfeinerte Butter fein hacken bzw. schneiden und vermengen. Diese Zutaten anschließend mit einer Gabel unter die Butter mischen.

Gehackte Petersilie in die Butter geben

Petersilie und Butter verrühren

Einfach die Masse auf ein großes Stück Frischhaltefolie, Back- oder Wachspapier geben.

Zunächst das Papier falten. Anschließend mit der Hand von der äußeren Kante Richtung Butter fahren. Mit der anderen Hand das Ende der Folie gut festhalten.

Kräuterbutter in Folie gebenMit einem Lineal oder Backblech lässt sich die Butter noch besser in Form schieben, sodass sich eine lange und dünne Rolle ergibt.

Kräuterbutter mit dem Lineal in Form bringen

Die Breite richtet sich nach eurem eigenen Empfinden. Allerdings sollte die Rolle nicht zu schmal werden. Zum Schluss die Enden verdrehen und die Butter wieder in den Kühlschrank legen, damit sie fest wird. Soll die selbstgemachte Kräuterbutter dann verzehrt werden, einfach in Scheiben schneiden.

Auch als Geschenk eignet sie sich wunderbar. Die Butter dafür in Packpapier rollen und die Enden mit Band verschließen, damit sie nicht rausquellen kann. Mit einem selbstgebastelten Etikett wird die Do-it-yourself-Kräuterbutter zum Hingucker.

Fertige selbst gemachte Kräuterbutter mit hübscher Deko

Abgefüllt in einem kleinen Weckglas macht sie ebenso gute Figur:-)

gesehen bei: eatsmarter.de und bei chefkoch.de

Dekorative Ideen für den perfekten Look eurer Gartenparty

Was gibt es Schöneres als im Garten oder im Park zu feiern?! Wenn die Dekoration so liebevoll gewählt wird, können sich die Gäste nur wohlfühlen.

Hier wurden kleine Keramik-Töpfe als Girlanden aufgehängt – viele bunte Blumen und die dekorative Karaffe schaffen Feierlaune pur.

gartenparty

Wer es lieber schlicht mag, wählt einfach eine Ananasreihe als Hingucker. Da gibt´s Karibikfeeling auf Anhieb! Die Ananas kann auch bei den Getränken als Motto aufgenommen werden (Pina Colada, Swimming Pool, Sunflower uvm.).

ananas tisch

Schön anzusehen – auch schon bevor es dunkel wird: Um die Glühbirnen einer langen Partylichterkette jeweils eine runde Reispapierlampe hängen, die vorher mit bunt gemusterten Serviettenstreifen oder -kreisen fantasievoll beklebt wird. Wer möchte, kann unten an die Lampen noch lange Papierbänder und Perlenschnüre anknoten.

Die Lampenschirme „Regolit“ aus Papier gibt´s bei Ikea für 2,50 Euro, die
Lichterketten zum Beispiel bei www.lichterketten-experte.de

leuchten garten

Gut kaschiert – der Bretterzaun😉

blumenwand

gesehen bei: http://www.freshideen.com und bei http://www.livingathome.de

Detox-Greenies – für alle, die Lust auf 100% grün und gesund haben!

Detox, Smoothies, Greenies: das hört sich äußerst gesund an, denn hier geht´s ums Entgiften und Entschlacken. Für alle, die neugierig sind und es bisher nicht ausprobiert haben, sind hier zwei Rezepte zum Testen. Wer eine ganze Detox-Woche einlegen möchte, der sollte jeden Tag 30 Minuten vor dem Frühstück einen Greenie trinken. Er versorgt Sie mit Vitamin C, E, Beta-Carotin, Selen und Chlorophyll und entschärft wasserlösliche Gifte mit Antioxidanzien.

Das Rezept für den Good-Morning-Smoothie

Stehen Sie etwas früher auf, erledigen Sie Ihren Einkauf auf dem Wochenmarkt oder drehen Sie eine eine Runde im Wald. Als Belohnung gibt es anschließend einen Good-Morning-Smoothie für einen besonders guten Start in den Tag.

Für 2 Gläser à  250 ml braucht man:
* 2 Handvoll Feldsalat
* ½ Mango
* 200g Ananas
* 1 EL Matcha-Teepulver

Good-Morning-Smoothie

1. Den Feldsalat waschen, putzen und in den Mixer geben. Die Mango schälen, vom Stein schneiden und in grobe Stücke schneiden. Die Ananas schälen, den harten Strunk entfernen und das Fruchtfleisch grob zerkleinern.

2. Mango- und Ananasstücke mit dem Matcha-Teepulver und 100 ml Wasser in den Mixer geben. Alle Zutaten auf höchster Stufe mixen, bis der Smoothie schön cremig ist, bei Bedarf noch etwas Wasser dazugeben.

3. Den Good-Morning-Smoothie auf zwei Gläser verteilen und servieren oder in ein verschließbares Gefäß füllen und bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.

TIPP
Matcha-Tee macht wach und konzentriert, aber nicht so unruhig wie Kaffee. Da das ganze Teeblatt gemahlen wird, bleiben mehr Nährstoffe erhalten als bei anderem grünem Tee. Dazu zählen Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

 

Und für alle, die einmal einen Detox-Greenie ausprobieren möchte,

hier ein Rezept für 2 Portionen:

  • 1 EL Chiasamen (oder Leinsamen)
  • 1 Apfel
  • 1 kleine Gurke
  • 1 Chicorée (160 g)
  • 1 Handvoll Chinakohl
  • 1 Handvoll Brennnesseln
    (80 g, oder Feldsalat)
  • 1 halbes Bund Koriandergrün
  • halber TL Kurkumapluver
  • 1 große Prise Zimtpulver
  • Saft von 1 Zitrone
  • Meer- oder Kristallsalz
  • Pfeffer aus der Mühle

greenie

1. Chiasamen-Gel herstellen: 1 EL Chiasamen in 6 EL Wasser einweichen und mindestens 10 Minuten quellen lassen. Oder die Leinsamen mit 50 ml Wasser bedeckt über Nacht einweichen

2. Apfel waschen und mit dem Kerngehäuse vierteln, Stiel und Blütenansatz entfernen. Gurke waschen und in große Stücke schneiden. Chicorée und Chinakohl putzen, waschen und grob schneiden. Beides in den Mixer geben.

3. Brennnesseln und Koriandergrün verlesen und waschen. Mit Chiasamen-Gel (oder Leinsamen), Kurkumapulver, Zimtpulver, Zitronensaft, 250 ml Wasser, etwas Salz und Pfeffer ebenfalls in den Mixer geben.

4. Alles zuerst auf kleiner Stufe mixen, dann auf höchster Stufe cremig pürieren. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und nochmals kurz durchmixen. In zwei Gläser füllen.

Unendliche Kombinationsmöglichkeiten – Probieren Sie aus, was Ihnen schmeckt
Die Faustregel lautet: 50 % Obst, 50 % grüne Blätter, Wasser je nach gewünschter Konsistenz. Der Greenie hält sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank.
Grüne Blätter im Winter: alle Kohlsorten, Portulak, Spinat, Mangold, Radieschengrün, Fenchelgrün, Möhrengrün, Brunnenkresse, Rucola.
Grüne Blätter ab Frühling: Giersch, Brennnessel, Klee, Löwenzahn, Sauerampfer, Bärlauch, Vogelmiere, LIndenblätter, Haselnussblätter, Birke, Brombeere, Himbeere, Johannisbeere, Weißdorn.
Kräuter: Petersilie, Thymian, Pfefferminze, Basilikum, Dill, Estragon, Majoran, Oregano, Salbei, Schnittlauch.
Früchte: Nach der Detox-Zeit einfach experimentieren: mit Aprikosen, Pfirsich, Grapefruit, Banane, Ananas, Melone oder Papaya.
Nüsse: Statt Leinsamen 2 EL Walnuss-, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne. 1 EL Leinöl dazugeben.

 

gesehen bei: http://www.gu.de

Urlaubsvorfreude – ein bisschen Italien in der Küche!

Es ist noch ein paar Wochen bis zu den Sommerferien. Mit diesem Gericht aus schwarzem Reis und Garnelen holen Sie sich den Geschmack von Meer und Sonne nach Hause!

Schon gewusst? Früher durfte niemand schwarzen Reis essen, außer dem chinesischen Kaiser natürlich. Es hieß nämlich, dass jeder der davon aß, hinterher besonders gute Ideen hatte. Die Legende besagt, dass die chinesische Mauer eine davon war…

Vor einigen Jahren ist es gelungen, die Sorte auch in der Klimazone der italienischen Piemont-Region zu kultivieren. Der Schwarze Reis ist ungeschliffen. Deshalb hat er noch seine natürliche schwarze Schale, die sehr nahrhaft und reich an wertvollen Nährstoffen ist.

 

Das braucht man für 4 Personen

300 g Venere Reis (schwarzer Reis aus Italien)
4 Stangen Staudensellerie
4 EL Olivenöl
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
2 Sardellen (evtl.)
1 kleine Chilischote
120 ml Weißwein
Salz
250 g Garnelen (frisch oder TK)
Bottarga (gesalzener, getrockneter Fischrogen, im italienischen Feinkostgeschäft)

Und so geht´s:

Den schwarzen Reis 18 Minuten in Salzwasser garen. Abgießen.

Inzwischen den Sellerie waschen, putzen und in sehr feine Scheiben schneiden. Die Hälfte des Sellerie 5 Minuten in Salzwasser garen. Wasser abgießen, dabei eine halbe Kelle des Wassers übrig behalten. Den gekochten Sellerie und das übrig behaltene Kochwasser mit einem Pürierstab fein pürieren.

Schalotte und Knoblauch abziehen und würfeln. 4 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Schalotte, Knoblauch, ggf. die Sardellen und die mit der Hand zerdrückte Chilischote bei niedriger Flamme dünsten. Nach 5 Minuten die restlichen Selleriewürfel dazugeben und alles so lange weiterdünsten, bis das Gemüse weich ist.

Die Garnelen und Weißwein dazugeben und bei hoher Flamme einkochen lassen. Die Soße ist fertig, wenn die Garnelen gar sind und die Soße eingedickt ist. Den schwarzen Reis zugeben und bei mittlerer Flamme 5 Minuten unter Rühren zu Ende garen. Nach Geschmack salzen.

Einen Teigausstecher mit Olivenöl bepinseln und ein Viertel des gekochten Reises hineingeben, dabei ein bis zwei Garnelen oben auf den Reis legen. 4 Portionen auf diese Weise anrichten.

Etwas frische Bottarga über den Reis reiben. Den Teigausstecher vorsichtig entfernen und das Gericht mit Selleriepüree dekorieren.

Luisas Tipps!

Je feiner ihr den Sellerie schneidet, desto schneller wird er weich. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr ihn auch vorher in heißem Salzwasser garen – dadurch wird der Sellerie schneller weich!

Wenn ihr den Sellerie für die Soße püriert, könnt ihr auch statt des Kochwassers 1/2 EL Olivenöl dazugeben. Das macht die Soße noch geschmacksvoller.

In einer gut verschlossenen Vorratsdose könnt ihr das Gericht 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Wenn ihr mögt, könnt ihr das Gericht mit fein geschnittenen Zucchini verfeinern: mit den Selleriewürfeln in die Pfanne geben.

gesehen bei: brigitte.de

Biergarten-Tipps fürs Ruhrgebiet

Was gibt es im Sommer Schöneres als draußen zu sein: ein nettes Plätzchen mit gutem Essen, frischem Bier, und das am besten mit Familie oder Freunden! DerWesten und der Klartext-Verlag stellen im „Biergartenführer Ruhrgebiet“ einige der schönsten Biergärten der Region vor.

http://www.derwesten.de/reise/biergartenfuehrer-ruhrgebiet/

Hier ein paar Tipps aus der Umgebung. Prosit!

Pferdestall in DortmundPferdestall in Dortmund

Dortmund. Das „Schloss der Arbeit“ im äußersten Westzipfel Dortmunds mit dem Jugendstilportal der Maschinenhalle gilt als eines der schönsten und außergewöhnlichsten Zeugnisse der industriellen Vergangenheit in Deutschland.

Sein Besuch steht ganz weit oben auf der Besichtigungsliste von Ruhrpott-Touristen, die sich auf Spurensuche begeben. Und die sind zumeist begeistert, dass sich auf dem Gelände mit dem Pferdestall eine attraktive Gastronomie inklusive Biergarten befindet. Christian und Dirk Kneis bieten neben westfälischen Spezialitäten auch ein eigens für den ehemaligen Industriestandort gebrautes Dunkelbier an.

Freizeit-Tipp in der Nähe: Die ehemalige Zeche Zollern, zwischen 1898 und 1904 als Prestigeobjekt der Gelsenkirchener Bergwerks AG entstanden und 1966 stillgelegt, ist heute ein Museum der Sozialund Kulturgeschichte des Ruhrbergbaus. Prunkvolle Backsteinfassaden und opulente Giebel mit Zinnenkranz und Ecktürmchen rund um den grünen Ehrenhof erinnern auf den ersten Blick eher an eine Adelsresidenz als an eine Schachtanlage, auf der Kohle gefördert wurde.

Adresse | Grubenweg 5, 44388 Dortmund, Tel. 0231/690 32 36, Fax 0231/690 32 35, pferdestallwim@aol.com, www.pferdestallwim.de

Öffnungszeiten | Di. & So. 12–19, Mi.–Sa. 12–24 Uhr, Mo. Ruhetag

 

 

Strobels in Dortmund

Strobels in Dortmund

Dortmund. Im Schatten des riesigen Signal Iduna Parks lassen es sich die BVB-Fans nach Siegen besonders gern gut gehen und ölen mit Bier vom Fass ihre Sangeskehlen.

Allerdings ist das Strobels, benannt nach der Stadion-Allee, nicht nur eine Biergarten-Institution,  sondern auch Austragungsort für Live-Acts. Für Rock-Veteranen wie Mother’s Finest oder Eric Burdon ist die Arena längst ein bis zwei Nummern zu groß, doch vor deren Toren lässt es sich auch gut einheizen. Zu solchen Anlässen wird dann das Grillhaus geöffnet.

Freizeit-Tipp in der Nähe: Mit einem Fassungsvermögen von 80.720 Zuschauern ist der Signal Iduna Park, Heimat des Ballspiel-Vereins Borussia 09 Dortmund, das größte Stadion in Deutschland. Zur Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland mit einem Fassungsvermögen von knapp 54.000 Besuchern erbaut, wurde die Arena in den 1990er Jahren, als der BVB zweimal in Folge Deutscher Meister und dann auch noch Champions-League-Sieger wurde, stetig erweitert und schließlich 2005 umbenannt.

Adresse | Strobelallee 50, 44135 Dortmund,

Tel. 0231/999 50 60, Fax 0231/999 50 618, info@strobels-dortmund.de,www.strobels-dortmund.de

Öffnungszeiten | Mo.–Do., 11–1 Uhr, Fr.–Sa., 11–3 Uhr, So., 11–22 Uhr

 

Café Erdmann in Dortmund

Café Erdmann in Dortmund

Dortmund. „Eine Art Woodstock – nur ruhiger und gesitteter“, lautet ein Urteil über das Café Erdmann. Mitten im Dortmunder Westpark, am Klinkerhäuschen gegenüber dem Stadtmuseum, treffen sich mittags die Familien des angrenzenden Kreuzviertels unter uralten Kastanien.

Abends fällt dann das Szenevolk ein, vor allem, wenn Livemusik angesagt ist. Auf der Open-Air-Tanzfläche herrscht allerdings auch an Salsa-Abenden dichtes Gedränge, auf den beiden Boule-Bahnen geht es eher ruhiger zu. Und wenn am Wochenende der BVB spielt, ist die aufblasbare, 25 Quadratmeter große Leinwand die Hauptattraktion.

Freizeit-Tipp in der Nähe: Der Westpark wurde ursprünglich 1811 als Westentotenhof (Friedhof außerhalb der Stadtmauern) eingerichtet und 1912 in einen Park umgewandelt. Die alten Grabsteine sind heute zum Teil noch vorhanden und zeigen die verwitternden Namen vieler bekannter Dortmunder Familien. Am nördlichen Parkeingang steht das ursprünglich vor dem Bahnhof der Köln-Mindener Eisenbahn gelegene Kriegerdenkmal. Es erinnert an die Dortmunder Soldaten, die 1866 in der Schlacht bei Königgrätz gefallen waren. Im Park versteckt gibt es ein weiteres Ehrenmal für sechs Opfer der französischen Ruhrbesetzung.

Adresse | Rittershausstr. 40 (am Westpark), 44137 Dortmund, Tel. 0231/16 00 78, info@cafe-erdmann-dortmund.de, http://www.cafe-erdmann-dortmund.de

Öffnungszeiten | täglich ab 10 Uhr

 

Zum Wiesental in Dorsten

Zum Wiesental in Dorsten

Dorsten. Gastronomisch ist das kleine Städtchen Dorsten eine feste Größe im Ruhrgebiet. Gleich zwei Sternerestaurants – Goldener Anker und Rosin – machen eine Fahrt ins angehende Münsterland zu einem kulinarischen Erlebnistrip.

Noch ein wenig nördlicher als der Gourmettempel von Frank Rosin liegt das alt bekannte Landhaus Zum Wiesental mitten im Grünen. Vor einem Jahr übernahm die Familie Pastewsky das Wirtshaus, seitdem kommen die Gäste selbst von weit her, um im Biergarten westfälische Spezialitäten wie den selbst gemachten Panhas der Wirtin zu probieren.

Freizeit-Tipp in der Nähe: Umgeben von Wäldern, Wiesen und Feldern des Naturparks Hohe Mark liegt das Wasserschloss Lembeck. Der Schlossname „Lembeck“ leitet sich aus dem Niederdeutschen her. Man kann ihn als „Lehmbach“ übersetzen, was auf den einstigen Standort des Schlosses inmitten eines Sumpf- und Moorgebietes hindeutet. Dietrich Conrad Adolf von Westerhold- Hackfurt ließ in der Zeit von 1670 bis 1692 die Anlage zu einem der größten Wasserschlösser des Münsterlandes aus- und umbauen. Im Haus untergebracht sind das Schlossmuseum, das Heimatmuseum sowie die Merveldt-Galerie.

Adresse | Wiesental 1, 46286 Dorsten, Tel. 02369/76612, 0151/28447853, info@wiesental-lembeck.de, http://www.zum-wiesental.de

Öffnungszeiten | Mo.–Fr. ab 11, Sa. & So. ab 10 Uhr

gesehen auf: derWesten.de

 

Grillrezepte für „im Garten“ und unterwegs

Der Mai ist gekommen – und mit ihm die Feier- und Brücken- und hoffentlich viele Sonnentage. Hier haben wir für Euch ein paar Rezepte zusammengestellt – rund ums Grillen und Picknicken. Viel Spaß und vor allem guten Appetit!

SCHICHTSALAT
– ein beliebter Klassiker, der sich gut mitnehmen lässt für ein Picknick im Park…
schichtsalat
Für den Salat braucht ihr:

1 Galia-Melone (etwa 1 kg)
1 Salatgurke
400 Gramm Flaschentomaten
2 gelbe Paprikaschoten
1 rote Zwiebel
1 Bund Schnittlauch
1 Bund glatte Petersilie
1 Beet Kresse
1 Bund Dill

Für die Soße:

200 Gramm Crème fraîche
400 Gramm Magerjoghurt
2 ½ EL milder Essig (z. B. Himbeeressig)
2 ½ TL körniger Senf
1 ½ TL mittelscharfer Senf
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
flüssiger Honig (z. B. Akazie)

Und so geht´s:
Für den Salat: die Melone vierteln und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Das Fruchtfleisch schälen und in Scheiben schneiden. Die Gurke abspülen oder eventuell schälen und in dünne Scheiben schneiden. Tomaten abspülen, halbieren und den grünen Stielansatz herausschneiden. Tomaten in Scheiben schneiden. Paprika vierteln, Kerne und Trennwände entfernen und die Paprika abspülen. Paprika in dünne Streifen schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Kräuter abspülen, trocken schütteln und grob schneiden. Kräuter mischen.

Für die Soße verrührt ihr Crème fraîche, Joghurt, Essig und beide Senfsorten und schmeckt dies mit Salz, Pfeffer, Essig und Honig würzig ab. Salatzutaten nach Sorten getrennt, Kräuter und zwischendurch ein paar Löffel Soße in eine hochwandige Schüssel oder ein großes Einmachglas schichten. Mit einer Lage Soße oben abschließen. Kräuter darüberstreuen. Für mindestens 30 Minuten kalt stellen.

TINTENFISCH-SPIESSE
tintenfisch_spiesse.jpg_57b29ae018ee05ab9d891d0c04201df4_tintenfisch_spiesse.jpg_
Das braucht man: 
500 Gramm Tintenfische (klein, Calamaretti; evtl. TK)
3 Salzzitronen (marokkanisch, eingelegt aus dem Glas; ersatzweise Limetten)
Lobeerblätter (klein, frisch)
Olivenöl (für die Alufolie und die Spieße)
Für die Marinade:

1 Bund Petersilie (glatt)
2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer (frisch gemahlen)
1 EL Zitronensud (aus dem Glas der Salzzitronen)
1 ½ EL Zitronensaft

Und so geht´s:
Die Tintenfische abspülen, putzen und trocknen. Abgetropfte Salzzitronen in Spalten schneiden und das weiche Fruchtfleisch entfernen. Die Zitronenschalenstücke, Tintenfische und Lorbeerblätter auf lange Spieße stecken. Die Spieße auf ein Stück geölte Alufolie legen und etwa 7—10 Minuten grillen. Die Spieße dabei noch einmal dünn mit Öl bestreichen und mehrmals wenden.

Für die Marinade die Petersilie abspülen, trocken schütteln und die abgezupften Blättchen fein hacken. Knoblauch abziehen und ebenfalls hacken. Petersilie, Knoblauch, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zitronensud und –saft verrühren und abschmecken. Die Marinade zu den fertigen Tintenfisch-Spießen servieren.

T-BONE-STEAK VOM GRILL
t-bone-steak-vom-grill
für 2 Personen braucht man:
1 T-Bone-Steak (etwa 600 g, am besten Bio, evtl. vorbestellen)
Meersalz
Pfeffer (frisch gemahlen)
Olivenöl (evtl. , zum Beträufeln)
Und so grillt Ihr es richtig:
Den Grill auf hohe Temperatur vorheizen. Die Steaks vor oder nach dem Grillen würzen. Den Grillrost einölen, das geht gut mit einem eingeölten Stück Küchenkrepp.

Die Steaks auf den Grillrost legen und dann so lange grillen, bis an der Oberseite Blutstropfen austreten. Das dauert bei einem etwa 3 cm dicken Steak etwa 5 Minuten. Die Steaks am besten mit einer Grillzange wenden (eine Gabel oder ein Spieß zerstört die Fleischstruktur). Die Steaks anschließend von der anderen Seite fertig grillen – auf dieser Seite brauchen sie dann nicht mehr so lange.

Steaks auf vorgewärmte Teller legen. Eventuell mit Olivenöl beträufeln.

ERDBEER-SCHICHTSPEISE IM GLAS
er_schichtspeise_im_glas.jpg_055ac3d9cfe81112344cf04869d9af0e_erdbeer_schichtspeise_im_glas.jpg_
Für den Bröselboden braucht man (für 10 Personen):

80 Gramm Löffelbiskuits
40 Gramm Butter
2 EL Milch
500 Gramm Erdbeeren

Für die Creme benötigt man:

1 Limette
200 Gramm Frischkäse (Balance; mit 16 % Fett)
250 Gramm Magerquark
80 Gramm Zucker
100 Gramm Schlagsahne

Und so geht´s:
Für den Bröselboden: Die Biskuits fein zerbröseln. Butter und Milch erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Buttermischung und Brösel mischen. Die Bröselmischung auf 10 Gläser verteilen und etwas andrücken.

Erdbeeren abspülen, putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Etwa 350 g Erdbeeren auf den Biskuitboden geben. Die Gläser kalt stellen.

Für die Creme: Die Limette heiß abspülen, trocken tupfen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Frischkäse, Quark, 70 g Zucker, Limettensaft und 1/2 TL Limettenschale verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.

Creme auf die Erdbeeren geben und glatt streichen. Restliche Erdbeeren und restlichen Zucker mit dem Stabmixer pürieren. Das Erdbeerpüree auf die Creme geben und verstreichen. Gläser bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.

//

 gesehen bei: brigitte.de