Urlaubsvorfreude – ein bisschen Italien in der Küche!

Es ist noch ein paar Wochen bis zu den Sommerferien. Mit diesem Gericht aus schwarzem Reis und Garnelen holen Sie sich den Geschmack von Meer und Sonne nach Hause!

Schon gewusst? Früher durfte niemand schwarzen Reis essen, außer dem chinesischen Kaiser natürlich. Es hieß nämlich, dass jeder der davon aß, hinterher besonders gute Ideen hatte. Die Legende besagt, dass die chinesische Mauer eine davon war…

Vor einigen Jahren ist es gelungen, die Sorte auch in der Klimazone der italienischen Piemont-Region zu kultivieren. Der Schwarze Reis ist ungeschliffen. Deshalb hat er noch seine natürliche schwarze Schale, die sehr nahrhaft und reich an wertvollen Nährstoffen ist.

 

Das braucht man für 4 Personen

300 g Venere Reis (schwarzer Reis aus Italien)
4 Stangen Staudensellerie
4 EL Olivenöl
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
2 Sardellen (evtl.)
1 kleine Chilischote
120 ml Weißwein
Salz
250 g Garnelen (frisch oder TK)
Bottarga (gesalzener, getrockneter Fischrogen, im italienischen Feinkostgeschäft)

Und so geht´s:

Den schwarzen Reis 18 Minuten in Salzwasser garen. Abgießen.

Inzwischen den Sellerie waschen, putzen und in sehr feine Scheiben schneiden. Die Hälfte des Sellerie 5 Minuten in Salzwasser garen. Wasser abgießen, dabei eine halbe Kelle des Wassers übrig behalten. Den gekochten Sellerie und das übrig behaltene Kochwasser mit einem Pürierstab fein pürieren.

Schalotte und Knoblauch abziehen und würfeln. 4 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Schalotte, Knoblauch, ggf. die Sardellen und die mit der Hand zerdrückte Chilischote bei niedriger Flamme dünsten. Nach 5 Minuten die restlichen Selleriewürfel dazugeben und alles so lange weiterdünsten, bis das Gemüse weich ist.

Die Garnelen und Weißwein dazugeben und bei hoher Flamme einkochen lassen. Die Soße ist fertig, wenn die Garnelen gar sind und die Soße eingedickt ist. Den schwarzen Reis zugeben und bei mittlerer Flamme 5 Minuten unter Rühren zu Ende garen. Nach Geschmack salzen.

Einen Teigausstecher mit Olivenöl bepinseln und ein Viertel des gekochten Reises hineingeben, dabei ein bis zwei Garnelen oben auf den Reis legen. 4 Portionen auf diese Weise anrichten.

Etwas frische Bottarga über den Reis reiben. Den Teigausstecher vorsichtig entfernen und das Gericht mit Selleriepüree dekorieren.

Luisas Tipps!

Je feiner ihr den Sellerie schneidet, desto schneller wird er weich. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr ihn auch vorher in heißem Salzwasser garen – dadurch wird der Sellerie schneller weich!

Wenn ihr den Sellerie für die Soße püriert, könnt ihr auch statt des Kochwassers 1/2 EL Olivenöl dazugeben. Das macht die Soße noch geschmacksvoller.

In einer gut verschlossenen Vorratsdose könnt ihr das Gericht 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Wenn ihr mögt, könnt ihr das Gericht mit fein geschnittenen Zucchini verfeinern: mit den Selleriewürfeln in die Pfanne geben.

gesehen bei: brigitte.de

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Biergarten-Tipps fürs Ruhrgebiet

Was gibt es im Sommer Schöneres als draußen zu sein: ein nettes Plätzchen mit gutem Essen, frischem Bier, und das am besten mit Familie oder Freunden! DerWesten und der Klartext-Verlag stellen im „Biergartenführer Ruhrgebiet“ einige der schönsten Biergärten der Region vor.

http://www.derwesten.de/reise/biergartenfuehrer-ruhrgebiet/

Hier ein paar Tipps aus der Umgebung. Prosit!

Pferdestall in DortmundPferdestall in Dortmund

Dortmund. Das „Schloss der Arbeit“ im äußersten Westzipfel Dortmunds mit dem Jugendstilportal der Maschinenhalle gilt als eines der schönsten und außergewöhnlichsten Zeugnisse der industriellen Vergangenheit in Deutschland.

Sein Besuch steht ganz weit oben auf der Besichtigungsliste von Ruhrpott-Touristen, die sich auf Spurensuche begeben. Und die sind zumeist begeistert, dass sich auf dem Gelände mit dem Pferdestall eine attraktive Gastronomie inklusive Biergarten befindet. Christian und Dirk Kneis bieten neben westfälischen Spezialitäten auch ein eigens für den ehemaligen Industriestandort gebrautes Dunkelbier an.

Freizeit-Tipp in der Nähe: Die ehemalige Zeche Zollern, zwischen 1898 und 1904 als Prestigeobjekt der Gelsenkirchener Bergwerks AG entstanden und 1966 stillgelegt, ist heute ein Museum der Sozialund Kulturgeschichte des Ruhrbergbaus. Prunkvolle Backsteinfassaden und opulente Giebel mit Zinnenkranz und Ecktürmchen rund um den grünen Ehrenhof erinnern auf den ersten Blick eher an eine Adelsresidenz als an eine Schachtanlage, auf der Kohle gefördert wurde.

Adresse | Grubenweg 5, 44388 Dortmund, Tel. 0231/690 32 36, Fax 0231/690 32 35, pferdestallwim@aol.com, www.pferdestallwim.de

Öffnungszeiten | Di. & So. 12–19, Mi.–Sa. 12–24 Uhr, Mo. Ruhetag

 

 

Strobels in Dortmund

Strobels in Dortmund

Dortmund. Im Schatten des riesigen Signal Iduna Parks lassen es sich die BVB-Fans nach Siegen besonders gern gut gehen und ölen mit Bier vom Fass ihre Sangeskehlen.

Allerdings ist das Strobels, benannt nach der Stadion-Allee, nicht nur eine Biergarten-Institution,  sondern auch Austragungsort für Live-Acts. Für Rock-Veteranen wie Mother’s Finest oder Eric Burdon ist die Arena längst ein bis zwei Nummern zu groß, doch vor deren Toren lässt es sich auch gut einheizen. Zu solchen Anlässen wird dann das Grillhaus geöffnet.

Freizeit-Tipp in der Nähe: Mit einem Fassungsvermögen von 80.720 Zuschauern ist der Signal Iduna Park, Heimat des Ballspiel-Vereins Borussia 09 Dortmund, das größte Stadion in Deutschland. Zur Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland mit einem Fassungsvermögen von knapp 54.000 Besuchern erbaut, wurde die Arena in den 1990er Jahren, als der BVB zweimal in Folge Deutscher Meister und dann auch noch Champions-League-Sieger wurde, stetig erweitert und schließlich 2005 umbenannt.

Adresse | Strobelallee 50, 44135 Dortmund,

Tel. 0231/999 50 60, Fax 0231/999 50 618, info@strobels-dortmund.de,www.strobels-dortmund.de

Öffnungszeiten | Mo.–Do., 11–1 Uhr, Fr.–Sa., 11–3 Uhr, So., 11–22 Uhr

 

Café Erdmann in Dortmund

Café Erdmann in Dortmund

Dortmund. „Eine Art Woodstock – nur ruhiger und gesitteter“, lautet ein Urteil über das Café Erdmann. Mitten im Dortmunder Westpark, am Klinkerhäuschen gegenüber dem Stadtmuseum, treffen sich mittags die Familien des angrenzenden Kreuzviertels unter uralten Kastanien.

Abends fällt dann das Szenevolk ein, vor allem, wenn Livemusik angesagt ist. Auf der Open-Air-Tanzfläche herrscht allerdings auch an Salsa-Abenden dichtes Gedränge, auf den beiden Boule-Bahnen geht es eher ruhiger zu. Und wenn am Wochenende der BVB spielt, ist die aufblasbare, 25 Quadratmeter große Leinwand die Hauptattraktion.

Freizeit-Tipp in der Nähe: Der Westpark wurde ursprünglich 1811 als Westentotenhof (Friedhof außerhalb der Stadtmauern) eingerichtet und 1912 in einen Park umgewandelt. Die alten Grabsteine sind heute zum Teil noch vorhanden und zeigen die verwitternden Namen vieler bekannter Dortmunder Familien. Am nördlichen Parkeingang steht das ursprünglich vor dem Bahnhof der Köln-Mindener Eisenbahn gelegene Kriegerdenkmal. Es erinnert an die Dortmunder Soldaten, die 1866 in der Schlacht bei Königgrätz gefallen waren. Im Park versteckt gibt es ein weiteres Ehrenmal für sechs Opfer der französischen Ruhrbesetzung.

Adresse | Rittershausstr. 40 (am Westpark), 44137 Dortmund, Tel. 0231/16 00 78, info@cafe-erdmann-dortmund.de, http://www.cafe-erdmann-dortmund.de

Öffnungszeiten | täglich ab 10 Uhr

 

Zum Wiesental in Dorsten

Zum Wiesental in Dorsten

Dorsten. Gastronomisch ist das kleine Städtchen Dorsten eine feste Größe im Ruhrgebiet. Gleich zwei Sternerestaurants – Goldener Anker und Rosin – machen eine Fahrt ins angehende Münsterland zu einem kulinarischen Erlebnistrip.

Noch ein wenig nördlicher als der Gourmettempel von Frank Rosin liegt das alt bekannte Landhaus Zum Wiesental mitten im Grünen. Vor einem Jahr übernahm die Familie Pastewsky das Wirtshaus, seitdem kommen die Gäste selbst von weit her, um im Biergarten westfälische Spezialitäten wie den selbst gemachten Panhas der Wirtin zu probieren.

Freizeit-Tipp in der Nähe: Umgeben von Wäldern, Wiesen und Feldern des Naturparks Hohe Mark liegt das Wasserschloss Lembeck. Der Schlossname „Lembeck“ leitet sich aus dem Niederdeutschen her. Man kann ihn als „Lehmbach“ übersetzen, was auf den einstigen Standort des Schlosses inmitten eines Sumpf- und Moorgebietes hindeutet. Dietrich Conrad Adolf von Westerhold- Hackfurt ließ in der Zeit von 1670 bis 1692 die Anlage zu einem der größten Wasserschlösser des Münsterlandes aus- und umbauen. Im Haus untergebracht sind das Schlossmuseum, das Heimatmuseum sowie die Merveldt-Galerie.

Adresse | Wiesental 1, 46286 Dorsten, Tel. 02369/76612, 0151/28447853, info@wiesental-lembeck.de, http://www.zum-wiesental.de

Öffnungszeiten | Mo.–Fr. ab 11, Sa. & So. ab 10 Uhr

gesehen auf: derWesten.de

 

Grillrezepte für „im Garten“ und unterwegs

Der Mai ist gekommen – und mit ihm die Feier- und Brücken- und hoffentlich viele Sonnentage. Hier haben wir für Euch ein paar Rezepte zusammengestellt – rund ums Grillen und Picknicken. Viel Spaß und vor allem guten Appetit!

SCHICHTSALAT
– ein beliebter Klassiker, der sich gut mitnehmen lässt für ein Picknick im Park…
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Für den Salat braucht ihr:

1 Galia-Melone (etwa 1 kg)
1 Salatgurke
400 Gramm Flaschentomaten
2 gelbe Paprikaschoten
1 rote Zwiebel
1 Bund Schnittlauch
1 Bund glatte Petersilie
1 Beet Kresse
1 Bund Dill

Für die Soße:

200 Gramm Crème fraîche
400 Gramm Magerjoghurt
2 ½ EL milder Essig (z. B. Himbeeressig)
2 ½ TL körniger Senf
1 ½ TL mittelscharfer Senf
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
flüssiger Honig (z. B. Akazie)

Und so geht´s:
Für den Salat: die Melone vierteln und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Das Fruchtfleisch schälen und in Scheiben schneiden. Die Gurke abspülen oder eventuell schälen und in dünne Scheiben schneiden. Tomaten abspülen, halbieren und den grünen Stielansatz herausschneiden. Tomaten in Scheiben schneiden. Paprika vierteln, Kerne und Trennwände entfernen und die Paprika abspülen. Paprika in dünne Streifen schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Kräuter abspülen, trocken schütteln und grob schneiden. Kräuter mischen.

Für die Soße verrührt ihr Crème fraîche, Joghurt, Essig und beide Senfsorten und schmeckt dies mit Salz, Pfeffer, Essig und Honig würzig ab. Salatzutaten nach Sorten getrennt, Kräuter und zwischendurch ein paar Löffel Soße in eine hochwandige Schüssel oder ein großes Einmachglas schichten. Mit einer Lage Soße oben abschließen. Kräuter darüberstreuen. Für mindestens 30 Minuten kalt stellen.

TINTENFISCH-SPIESSE
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Das braucht man: 
500 Gramm Tintenfische (klein, Calamaretti; evtl. TK)
3 Salzzitronen (marokkanisch, eingelegt aus dem Glas; ersatzweise Limetten)
Lobeerblätter (klein, frisch)
Olivenöl (für die Alufolie und die Spieße)
Für die Marinade:

1 Bund Petersilie (glatt)
2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer (frisch gemahlen)
1 EL Zitronensud (aus dem Glas der Salzzitronen)
1 ½ EL Zitronensaft

Und so geht´s:
Die Tintenfische abspülen, putzen und trocknen. Abgetropfte Salzzitronen in Spalten schneiden und das weiche Fruchtfleisch entfernen. Die Zitronenschalenstücke, Tintenfische und Lorbeerblätter auf lange Spieße stecken. Die Spieße auf ein Stück geölte Alufolie legen und etwa 7—10 Minuten grillen. Die Spieße dabei noch einmal dünn mit Öl bestreichen und mehrmals wenden.

Für die Marinade die Petersilie abspülen, trocken schütteln und die abgezupften Blättchen fein hacken. Knoblauch abziehen und ebenfalls hacken. Petersilie, Knoblauch, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zitronensud und –saft verrühren und abschmecken. Die Marinade zu den fertigen Tintenfisch-Spießen servieren.

T-BONE-STEAK VOM GRILL
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für 2 Personen braucht man:
1 T-Bone-Steak (etwa 600 g, am besten Bio, evtl. vorbestellen)
Meersalz
Pfeffer (frisch gemahlen)
Olivenöl (evtl. , zum Beträufeln)
Und so grillt Ihr es richtig:
Den Grill auf hohe Temperatur vorheizen. Die Steaks vor oder nach dem Grillen würzen. Den Grillrost einölen, das geht gut mit einem eingeölten Stück Küchenkrepp.

Die Steaks auf den Grillrost legen und dann so lange grillen, bis an der Oberseite Blutstropfen austreten. Das dauert bei einem etwa 3 cm dicken Steak etwa 5 Minuten. Die Steaks am besten mit einer Grillzange wenden (eine Gabel oder ein Spieß zerstört die Fleischstruktur). Die Steaks anschließend von der anderen Seite fertig grillen – auf dieser Seite brauchen sie dann nicht mehr so lange.

Steaks auf vorgewärmte Teller legen. Eventuell mit Olivenöl beträufeln.

ERDBEER-SCHICHTSPEISE IM GLAS
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Für den Bröselboden braucht man (für 10 Personen):

80 Gramm Löffelbiskuits
40 Gramm Butter
2 EL Milch
500 Gramm Erdbeeren

Für die Creme benötigt man:

1 Limette
200 Gramm Frischkäse (Balance; mit 16 % Fett)
250 Gramm Magerquark
80 Gramm Zucker
100 Gramm Schlagsahne

Und so geht´s:
Für den Bröselboden: Die Biskuits fein zerbröseln. Butter und Milch erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Buttermischung und Brösel mischen. Die Bröselmischung auf 10 Gläser verteilen und etwas andrücken.

Erdbeeren abspülen, putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Etwa 350 g Erdbeeren auf den Biskuitboden geben. Die Gläser kalt stellen.

Für die Creme: Die Limette heiß abspülen, trocken tupfen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Frischkäse, Quark, 70 g Zucker, Limettensaft und 1/2 TL Limettenschale verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.

Creme auf die Erdbeeren geben und glatt streichen. Restliche Erdbeeren und restlichen Zucker mit dem Stabmixer pürieren. Das Erdbeerpüree auf die Creme geben und verstreichen. Gläser bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.

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 gesehen bei: brigitte.de