Drei gute Gründe für die Urlaubsküche

Ein feiner Essensgeruch steigt einem in die Nase und weckt bei uns bestimmte Assoziationen. Unsere Urlaubsrezepte sind wahre Urlaubsverlängerer, denn sie halten unsere Erinnerungen an die schönsten Tage im Jahr wach. Wer es nicht erwarten kann, der stimmt sich kulinarisch schon vorab ein, denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Und wer das Fernweh nicht ertragen kann, kocht einfach mit diesen tollen Rezepten dagegen an. Augen zu – und genießen!

 

Paella

An Feiertagen stehen spanische Hausherren selbst am Ofen und bereiten die Paella zu. Die ursprüngliche Paella stammt aus der Region Valencia und enthielt neben Huhn auch Aal und Frösche. Heute gehören in eine valencianische Paella Geflügel, Kaninchen und Schweinefleisch, Tomaten, Bohnen, Paprika und Schnecken. Bei uns bekannter sind Paella-Rezepte mit Fisch und Krustentieren. Neben Safran werden gern Kräuter wie Majoran in die Paella gegeben.

Das braucht man:

  • 1 Hähnchen
  • 500 Schweinenacken
  • 14 Miesmuscheln
  • Tintenfischring (TK)
  • Garnelen (groß, TK)
  • 150 g Erben (TK)
  • Knoblauchzehen
  • Paprikaschoten (rot und grün)
  • 3 Tomaten (reif)
  • 1.5 Tassen Reis
  • 3.5 Tassen Hühnerbrühe
  • g Safran
  • etwas Zucker
  • etwas Olivenöl
  • etwas Sonnenblumenöl

Und so wird sie gemacht:

1. Zuerst das Hähnchen in 8 Teile und den Schweinenacken in kleine Teile schneiden. Die Paprika kleinschneiden, die Knoblauchzehen pressen. Dann die Tomaten auf einer Reibe zerkleinern und mit 2 EL Zucker mischen.
2. Paella-Pfanne mit beiden Ölsorten auf mittlerer Hitze anheizen. Jeweils nacheinander Paprika, Schweinefleisch und Hähnchen in die Pfanne geben und in dem Öl goldbraun braten, salzen und pfeffern, herausnehmen und zur Seite stellen. Das dauert insgesamt ca. 1 Stunde.
3. Jetzt die Tintenfische und Garnelen in die Pfanne geben, aber nur ganz kurz anbraten. Saft einer Zitrone dazugeben. Dann wieder herausnehmen.
4. Nun das Fleisch, die Paprika, die gepressten Knoblauchzehen, sowie die geriebenen Tomaten in die Pfanne geben und etwas einkochen lassen.
5. Hühnerbrühe einfüllen, zum Kochen bringen und den Reis dazugeben. Mit Safran würzen, jetzt evtl. nachsalzen. Alles kurz umrühren Dann bei 190°C / 35 Min / Umluft in den Backofen.
6. 10 Min vor Garzeitende die Meeresfrüchte und die Erbsen dazugeben und mitziehen lassen. Ggf. mit Alufolie abdecken. Mit Baguette, Aioli und frischem Salat servieren.
Goldbrasse nach griechischer Art
Die Goldbrasse kommt nicht nur aus dem Mittelmeer, sie schmeckt mediterran zubereitet mit Oliven, Tomaten und Feta einfach köstlich. Die Goldbrasse ist auch unter dem Namen Dorade (französisch), Dorade Royale, Dorada (spanisch) oder Orata (italienisch) bekannt.
Das braucht man für 4 Personen:
ganze Doraden küchenfertig ausgenommen und entschuppt
100 g schwarze, entsteinte Oliven
Bio Zitrone
½ Bund Rosmarin
Frühlingszwiebeln
Dose Pizzatomaten (400 g)
Salz
Pfeffer
Prise Zucker
200 g Feta
EL Parmesan
EL Olivenöl
 
Und so wird es gemacht:
1. Den Ofen auf 200°C vorheizen.
2. Die Doraden waschen und trocken tupfen. Die Oliven halbieren, die Zitrone waschen und die Schale fein abreiben, in Scheiben schneiden. Den Rosmarin waschen und trocken schütteln. Je zwei Zweige und 2-3 Zitronenscheiben in jede Dorade füllen. Die Frühlingszwiebeln waschen und in 3-4 cm lange Stücke schneiden. Die Pizzatomaten in eine Schüssel geben, mit den Frühlingszwiebeln, dem Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer, Zucker und Parmesan mischen. Auf ein geöltes Backblech legen und die Tomatenmischung darüber verteilen. Mit Oliven und zerkrümeltem Feta bestreuen. In den Ofen schieben und bei 200°C ca. 20 Minuten backen.
3. Auf vorgewärmten Fischtellern anrichten und mit Weißbrot servieren.
Ossobucco
Italienisches Schmorgericht mit Beinscheiben und fruchtiger Zitrusnote.
Ossobuco heißt übersetzt „Knochen mit Loch“.
Das braucht man für 4 Personen:
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Möhren
  • 5 Stangen Staudensellerie (mit Grün)
  • 4 Kalbshaxenscheiben à ca. 250 g, 3 cm dick
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Mehl
  • 150 ml Weißwein
  • 2 TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • 2 TL Zitronensaft

Und so wird es gemacht:

  • Zwiebeln halbieren und in Streifen schneiden. Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Möhren putzen, schälen, längs halbieren und in 2 cm große Stücke schneiden. 2 schlanke Stangen Sellerie (mit Grün) beiseitelegen. Restlichen Sellerie putzen und schräg in 1 cm dicke Stücke schneiden.
  • Kalbshaxenscheiben mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einem Bräter erhitzen. Kalbshaxenscheiben darin auf jeder Seite 3 Min. kräftig anbraten und herausnehmen. Zwiebeln, Knoblauch, Möhren- und Selleriestücke in den Bräter geben und bei mittlerer Hitze 3 Minuten braten. Tomatenmark einrühren und kurz mitbraten. alles mit Mehl bestäuben und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen. 300 ml Wasser zugießen und aufkochen. Fleisch zugeben und zugedeckt im heißen Ofen bei 180 Grad auf der mittleren Schiene 1 Stunde schmoren. Dann offen weitere 30 Min. garen (Umluft nicht empfehlenswert).
  • Inzwischen die schlanken Stangen Staudensellerie mit dem Grün fein hacken. Mit Zitronenschale und -saft mischen. Ossobuco mit Salz und Pfeffer nachwürzen und mit der Sellerie-Zitronen-Mischung bestreut servieren.
  • Tipp: Das Fleisch ist durchgegart, wenn es sich einfach vom Knochen lösen lässt und leicht zerfällt.

Gebratener Tofu mit Tamarinden-Sauce und Ananas

Ein herrliches asiatisches Sommergericht, bei dem sich der Tofu mit der Sauce von seiner besten Seite zeigt.

Das braucht man für 3 Personen:

  • EL Sesam (ungeschält)
  • Salz
  • Chilischoten (rote)
  • 35 Gramm Ingwerwurzel
  • EL Tamarindenpaste (saure; aus dem Asia-Laden, siehe Warenkunde; alternativ Zitronensaft)
  • TL Honig
  • EL Sojasauce
  • EL Sonnenblumenöl
  • EL Sesamöl (geröstetes)
  • Packung Tofu („natur“; 400 g, aus dem Asia-Laden)
  • rote Zwiebel (kleine)
  • 300 Gramm Tomaten (gemischte bunte)
  • Baby-Ananas
  • 100 Gramm Babyspinat
  • Bund Koriander
  • Limetten
  • Öl (für die Grillpfanne)

Und so wird es gemacht:

  1. Sesam und 1 gestrichenen TL Salz in einer Pfanne so lange rösten, bis der Sesam zu duften beginnt. Die Mischung in einem Mörser grob zerstoßen.
  2. Chilis putzen, abspülen, eventuell entkernen (dann wird der scharfe Geschmack etwas milder) und fein hacken (mit Küchenhandschuhen arbeiten). Ingwer schälen und auf einer Reibe fein raspeln. Die Hälfte des Sesams, mit Chili, Ingwer, Tamarinden-­Paste, Honig, 4 EL Wasser, Sojasoße, Sonnenblumen­ und Sesamöl verrühren und mit Salz abschmecken.
  3. Tofu trocken tupfen, in Scheiben schneiden und mit der Hälfte der Soße mischen. Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Tomaten abspülen, trocken tupfen, den Stielansatz herausschneiden und das Fruchtfleisch kleiner schneiden. Ananas schälen und die Hälfte davon in knapp 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Restliche Ananas sehr fein würfeln. Spinat und Koriander abspülen und trocken schleudern. Koriander etwas kleiner zupfen.
  4. Eine Grillpfanne sehr stark erhitzen, mit etwas Öl ausstreichen. Die Soße von den Tofuscheiben etwas abstreifen, Tofu in der heißen Pfanne goldbraun braten. Zum Schluss die abgestreifte Soße über die Tofuscheiben in der Pfanne gießen und kurz erhitzen. Vom Herd nehmen.
  5. Spinat, Koriander, Tomaten, Ananasscheiben und ­Ananaswürfel und Zwiebelstreifen anrichten. Die restliche heiße Soße aus der Pfanne und das Sesamsalz darübergeben. Limetten in Spalten schneiden und zum Nachwürzen mit anrichten.
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