Eistee selber machen: Erfrischung leicht gemacht!

Im Sommer sehnen wir uns nach einer kühlen Erfrischung. Was passt da besser als Eistee? Wer Eistee selber machen will, findet hier Tipps und Rezepte.

Traditionell wird Eistee aus schwarzem Tee gemacht und mit Zitrone und Zucker abgeschmeckt. Eistee schmeckt aber auch mit grünem Tee, halbfermentiertem Oolong-Tee, Kräuter- oder Früchtetee – und statt mit Zucker kann man Eistee auch mit Fruchtsaft süßen.

Ihr wollt Eistee selber machen? Dann haben wir hier die besten Tipps und Rezepte für euch!

Eistee selber machen: Die besten Tipps

  • Schwarzer Tee schmeckt intensiv und eignet sich daher besonders gut für Eistee.
  • Mehr Teeblätter nehmen als gewohnt – die Eiswürfel verdünnen den Eistee.
  • Wenn ihr Teebeutel für euren Eistee verwendet, nehmt vier bis fünf Teebeutel auf einen Liter Wasser.
  • Soll der Tee intensiver schmecken, lieber mehr Teeblätter verwenden als den Tee länger ziehen zu lassen – er wird sonst bitter.
  • Es macht keinen Unterschied, ob ihr die Teebeutel ins heiße Wasser gebt oder das heiße Wasser über die Teebeutel gießt.
  • Eistee möglichst schnell kühlen, am besten mit Eiswürfeln – sonst wird er bitter.
  • Eistee süßen: Wenn ihr süßen Eistee selber machen wollt, den Zucker direkt in den heißen Tee geben. In kaltem Tee löst er sich nicht gut auf – Zuckerklümpchen bleiben zurück. Kalten Tee deshalb am besten mit Sirup süßen. Unser Tipp: Eistee erst kalt süßen. So kann jeder die Süße seines Eistees selber bestimmen. Und ungesüßter Eistee schmeckt richtig gut! Zum kalorienfreien Süßen eignet sich auch der Zuckerersatz Stevia. Achtung: Stevia hat die 300-fache Süßkraft von Zucker. Deswegen vorsichtig süßen.
  • Den heißen Tee erst abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen – sonst wird er trüb. Sollte er doch mal trüb geworden sein, einfach ein bisschen heißes Wasser zugeben – das hilft!
  • Eistee immer frisch genießen: Eistee schmeckt am besten, wenn er frisch ist. Nach zwei bis drei Tagen solltet ihr ihn aufgetrunken haben und frischen machen. Aber wir sind uns sicher: Selbstgemachter Eistee schmeckt ohnehin so gut, dass er gar keine drei Tage alt wird!

Wird selbst gemachter Eistee nicht oder nur leicht gesüßt, ist er kalorienarm – ganz anders als Fertig-Eistee: Die meisten Eistees aus dem Supermarkt enthalten pro Liter 15 Würfel Zucker oder mehr. Ein weiterer Vorteil, wenn ihr euren Eistee selber macht: Er enthält weder Konservierungsstoffe noch Aromen.

Garnieren und servieren

Ihr könnt Eistee gleich in Gläser geben und diese mit einer Scheibe Zitrone oder Minzblättchen garnieren. Glaskannen oder andere durchsichtige Glaskrüge eignen sich ebenfalls gut, um Eistee stilvoll zu servieren. Die Eiswürfel nicht vergessen – lauwarmer Eistee schmeckt nicht! Vor der nächsten Gartenparty ausreichend Eiswürfel im Gefrierfach vorbereiten – und lieber ungesüßten Eistee servieren. So kann jeder Gast den Tee nach seinem Geschmack süßen – oder auch gar nicht.

Eistee für Kinder zubereiten

Wenn ihr für eure Kinder Eistee machen wollt, solltet ihr wegen des Koffeins auf schwarzen Tee verzichten. Nehmt stattdessen Rotbusch- oder Früchtetee: einfach ausprobieren und schauen, was am besten schmeckt! Der Eistee sollte nicht zu süß werden – das schadet den Zähnen. Garniert den Eistee mit einer Zitrone und servieren ihn in einem hübschen Glas mit Strohhalm.

Eistee selber machen: erfrischende Rezepte

Selbst gemachter Eistee schmeckt viel besser als überzuckerte Fertig-Eistees aus dem Supermarkt. Das sind die besten Rezepte.

Erdbeer-Eistee

Zutaten für 6 Gläser:

Für den Sirup:

  • 500Gramm Erdbeeren
  • 1Bio-Zitrone
  • 200Gramm Zucker
  • 2EL Earl Grey

Für den Eistee:

  • 0.5Bio-Zitronen
  • 1Liter Mineralwasser (mit Kohlensäure)
  • Eiswürfel

Zubereitung:

FÜR DEN SIRUP:

  1. Erdbeeren kurz abspülen, trocken tupfen, den Stielansatz herausschneiden und die Früchte würfeln. Zitrone heiß abspülen und eine Zitronenhälfte auspressen.
  2. Erdbeeren, Zitronensaft, Zucker und Teeblätter in einem Topf ver­rühren und aufkochen. Bei kleiner Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen. Durch ein feines Sieb gießen. Den Sirup (etwa 400 ml) vollständig abkühlen lassen. Die Erdbeeren nicht zu sehr ausdrücken, damit der Sirup klar bleibt.

FÜR DEN EISTEE:

  1. Restliche Zitronenhälfte (vom Sirup) in Scheiben schneiden und die Scheiben halbieren oder vierteln. 150 ml Sirup, Zitronenscheiben, Mineralwasser und Eiswürfel in einer großen Karaffe mischen.

Tipp:

Statt Earl-Grey-Tee Rooibos- oder Schwarztee verwenden.
Den restlichen Sirup zum Beträufeln von Kuchen, Bowle oder Vinaigrette nehmen.
Der Sirup hält sich fest verschlossen in einem sauberen Schraubglas etwa 1 Woche im Kühlschrank und lässt sich auch mit Mineralwasser zu einem erfrischenden Getränk auffüllen.

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Sommerhähnchen vom Blech mit Urlaubsaromen

Während Sie Ihren Freunden vom letzten Inselurlaub vorschwärmen, schmurgeln ­Hähnchen, Zitrone, Feta und Gemüse gemütlich im Ofen. Aber auf keinen Fall den Avocadotsiki vergessen!

Zutaten für 8 Personen:

  • 4 Zweig/e Rosmarin 
  • 3  Knoblauchzehen
  • 3  Zitronen (davon 1 Bio)
  • 8 EL Olivenöl
  • Edelsüßpaprika, Salz, Pfeffer
  • 8  Hähnchenfilets (à ca. 150 g)
  • 4  rote Paprikaschoten
  • 4  Zwiebeln
  • 1 Glas (à 370 g) schwarze Oliven (ohne Stein; z. B. Kalamata)
  • 2 Pck. (à 200 g) Feta
  • 2  reife Avocados
  • 200 g griechischer Joghurt
  • 1/2  Gurke
  • 1/2 Bund Dill

Zubereitung 60 Minuten

  1. Rosmarin waschen und trocken schütteln, die Nadeln abzupfen. 2 Knoblauchzehen schälen und fein hacken. 2 Zitronen halbieren und auspressen. Hälfte Zi­tronensaft mit Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin, 2 TL Paprikapulver, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel verrühren. Hähnchenfilets waschen, trocken tupfen und halbieren. Fleisch in der Marinade wenden und zugedeckt ca. 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.
  2. Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 180 °C/Gas: s. Hersteller). Paprika waschen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und in Spalten schneiden. Oliven abtropfen lassen. Feta in grobe Stücke brechen. Paprika, Zwiebeln und Oliven auf einem Blech verteilen.
  3. Bio-Zitrone heiß waschen und abtrocknen, in Scheiben schneiden. Fleisch aus der Marinade nehmen, mit Zitronenscheiben und Feta auf dem Gemüse verteilen. Marinade über Hähnchen und Gemüse verteilen. Im heißen Ofen ca. 30 Minuten backen.
  4. Inzwischen übrige Knoblauchzehe schälen und grob hacken. Avocados halbieren, Steine entfernen, Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Mit Knoblauch, Joghurt und Rest Zitronensaft in ein hohes Gefäß geben und fein pürieren. Gurke waschen, putzen, raspeln. Mit dem Avocadojoghurt verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Dill waschen, trocken schütteln und Fähnchen von den Stielen zupfen. Blech aus dem Ofen nehmen, mit Dill bestreuen. Avocadotsiki dazu reichen.

gesehen bei: http://www.lecker.de